Empörung über Mann, der Welpen gewaltsam im Ganges taucht – ist das Tradition oder Tierquälerei?
Mila VoigtEmpörung über Mann, der Welpen gewaltsam im Ganges taucht – ist das Tradition oder Tierquälerei?
Ein virales Video hat Empörung ausgelöst, nachdem es einen Mann zeigt, der einen sich sträubenden Welpen wiederholt in den Ganges taucht. Wann und wo die Aufnahme genau entstand, ist unklar – doch die Bilder stoßen auf scharfe Kritik: Viele Zuschauer verurteilen die Handlung als grausam und bezeichnen sie als Tierquälerei.
Der Ganges besitzt im Hinduismus tiefe religiöse Bedeutung; ein Bad in seinen Fluten soll von Sünden reinigen. Der Mann im Video behauptete, er folge damit einer Tradition, um dem Welpen dessen "Kummer, Schmerz und Sünden" abzuwaschen. Doch das Tier wehrte sich sichtbar – was online zu einem Shitstorm führte.
In sozialen Medien äußerten Nutzer schnell ihren Zorn. Ein Kommentar lautete: "Warum tut man so etwas einem Tier an? Die verstehen nichts von Ritualen und interessieren sich auch nicht dafür." Ein anderer schrieb: "Einer der dreckigsten Flüsse der Welt. Sicher, er meinte es gut, aber für den armen Welpen sieht das nicht schön aus." Andere wurden deutlicher: "Das ist einfach nur dumm. Der arme Kerl ist traumatisiert", hieß es in einem Post, ein weiterer Nutzer forderte schlicht: "Lasst den Welpen in Ruhe!"
Das Video hat die Debatte über Tierschutz und die Auslegung religiöser Bräuche neu entfacht. Während einige die Absichten des Mannes verteidigten, richteten sich die meisten Reaktionen auf das Leid des Welpen.
Die Aufnahme verbreitet sich weiter – viele fordern mehr Sensibilität im Umgang mit Tieren bei religiösen Ritualen. Die Behörden haben sich bisher nicht zu dem Vorfall geäußert, die Identität des Mannes ist unbekannt. Auch über den Zustand des Welpen nach dem Vorfall gibt es keine Klarheit.






