Epstein-Akten: US-Justizausschuss lädt Ex-Generalstaatsanwältin Pam Bondi vor
Hannah RichterEpstein-Akten: US-Justizausschuss lädt Ex-Generalstaatsanwältin Pam Bondi vor
Der Justizausschuss des US-Repräsentantenhauses hat Generalstaatsanwältin Pam Bondi für eine Befragung am 14. April vorgeladen. Der Schritt ist Teil einer laufenden Untersuchung zur Handhabung der Ermittlungen gegen Jeffrey Epstein durch die Bundesregierung. Abgeordnete beider Parteien hatten Anfang dieses Monats für die Forderung nach ihrer Aussage gestimmt.
Die Vorladung konzentriert sich auf Bondis Rolle bei der Freigabe von Dokumenten im Rahmen des Epstein-Akten-Transparenzgesetzes. Der Ausschuss geht davon aus, dass sie entscheidende Informationen über die Einhaltung des Gesetzes durch das Justizministerium besitzt. Zudem wird geprüft, ob das Ministerium die umfassenden Ermittlungen gegen Epstein und Ghislaine Maxwell ordnungsgemäß geführt hat.
Bondi und der stellvertretende Generalstaatsanwalt Todd Blanche sollen sich am Mittwoch in einer nicht öffentlichen Sitzung mit dem Gremium treffen. Dabei wird es um Bedenken hinsichtlich möglicher Fehlverhalten im Zusammenhang mit dem Fall gehen.
Aktuell gibt es keine öffentlichen Unterlagen, die zeigen, ob US-Gerichte auf Anträge zur vollständigeren Offenlegung von Epstein-bezogenen Akten reagiert haben. Auch liegen keine Informationen zu Änderungen der Schwärzungsrichtlinien im Rahmen des Transparenzgesetzes vor.
Die überparteiliche Abstimmung des Ausschusses unterstreicht die Bedeutung von Bondis erwarteter Aussage. Ihre Befragung könnte Klarheit über die Maßnahmen des Justizministeriums bei der Herausgabe der Epstein-Akten schaffen. Die Ergebnisse könnten weitere Schritte in der Aufsichtsuntersuchung beeinflussen.






