10 May 2026, 04:01

Eralp will jüdische und muslimische Feiertage in Berlin etablieren

Eine große Menschenmenge, die eine Straße mit Zelten, Bäumen, Pfählen, Lichtern und einer Statue säumt, während im Hintergrund Gebäude und ein Himmel mit Wolken und Ballons zu sehen sind.

Eralp will jüdische und muslimische Feiertage in Berlin etablieren

Elif Eralp, Spitzenkandidatin der Linken für die anstehende Berliner Wahl, hat neue Maßnahmen vorgeschlagen, um jüdische und muslimische Gemeinden zu unterstützen. In ihrem Positionspapier skizziert sie Pläne für gesetzliche Feiertage, besseren Schutz sowie eine stärkere Sichtbarkeit religiöser Feste in der Stadt. Die Vorschläge kommen vor der Wahl am 22. September – Eralp fordert konkrete Schritte, um den Schutz und die Wertschätzung vielfältiger Glaubensrichtungen zu stärken.

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Eralp setzt sich dafür ein, dass Berlin wichtige jüdische und muslimische Feste als offizielle Feiertage anerkennt. Falls sie gewählt wird, plant sie die Einführung je eines Feiertags für beide Religionen, um deren Traditionen institutionell zu würdigen. Zudem will sie jüdische Feste durch Symbole, Beleuchtung und öffentliche Veranstaltungen im Stadtbild präsenter machen.

Ein zentrales Anliegen bleibt die Sicherheit jüdischer Einrichtungen. Eralp verlangt zuverlässigen Schutz für Synagogen, Gemeindezentren und Unternehmen. Gleichzeitig verspricht sie eine verstärkte Unterstützung bei der Bekämpfung von Antisemitismus, darunter bessere Dokumentation und Beratungsangebote.

Über den Sicherheitsaspekt hinaus umfasst Eralps Konzept auch Bildungs- und Kulturinitiativen. Sie plädiert dafür, dass Schulen, Hochschulen und Behörden jüdische Feiertage stärker berücksichtigen. Geplant ist zudem ein neues Stipendienprogramm für jüdische Künstler:innen in Berlin sowie internationale Austauschformate, um kulturelle Vernetzung zu fördern.

Ihr Papier betont die Solidarität mit jüdischen Gemeinden. Die Linke Berlin, so Eralp, stehe dafür ein, dass jüdisches Leben in der Stadt sowohl sicher als auch sichtbar gefeiert werde.

Sollte ihre Partei im September die Wahl gewinnen, würden Eralps Pläne Feiertage für jüdische und muslimische Feste einführen. Die Maßnahmen umfassen zudem Stipendien, Sicherheitsaufwertungen und eine größere Anerkennung religiöser Traditionen im öffentlichen Raum. Ziel ist es, Berlins kulturelle Vielfalt zu stärken und gleichzeitig die anhaltenden Herausforderungen durch Antisemitismus anzugehen.

Quelle