21 March 2026, 00:45

Erste humanitäre Hilfe trifft im Rahmen der Solidaritätskampagne Nuestra América in Kuba ein

Plakat mit der Aufschrift "Der September-Jahrhundert enthält Vorfälle der kubanischen Blockade", das zwei Personen zeigt, von denen eine eine Schachtel hält.

Aktivisten bringen Tonnen an Hilfe nach Kuba - Erste humanitäre Hilfe trifft im Rahmen der Solidaritätskampagne Nuestra América in Kuba ein

Im Rahmen der Solidaritätskampagne Nuestra América trifft erste humanitäre Hilfe per Schiff und Flugzeug in Kuba ein. Die von Aktivisten und linksgesteuerten Gruppen getragene Initiative zielt darauf ab, die anhaltenden Engpässe auf der Insel zu lindern. Gleichzeitig üben Unterstützer scharfe Kritik an der langjährigen Kuba-Politik der USA, während die Spannungen zwischen beiden Ländern weiter bestehen.

Die ersten Hilfsgüter erreichten Kuba per Luftfracht aus Europa – die Pakete waren mit Flaggen mehrerer Länder gekennzeichnet. Zudem sind zwei Segelboote und ein Motorboot mit rund 20 Tonnen Hilfsgütern von Mexiko aus in Richtung Kuba unterwegs; weitere Lieferungen werden für dieses Wochenende erwartet. Eine Delegation aus Mexiko soll sich in Kürze der Aktion anschließen.

Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel traf sich in Havanna mit dem britischen Aktivisten Jeremy Corbyn und dem Forscher David Adler, um über die Kampagne zu sprechen. Unterdessen erklärte die Klimaaktivistin Greta Thunberg öffentlich ihre Unterstützung für die Hilfsaktion. Die Initiative findet Rückhalt bei Persönlichkeiten wie dem ehemaligen spanischen Politiker Pablo Iglesias sowie verschiedenen linksgerichteten Organisationen.

Die Beziehungen zwischen den USA und Kuba sind seit der Revolution von 1959 angespannt. Die Solidaritätskampagne entsteht vor dem Hintergrund anhaltender Kritik von Aktivisten an der Haltung Washingtons gegenüber der Insel. Für diesen Samstag sind in Havanna Kundgebungen und Veranstaltungen zum Internationalen Tag der Solidarität mit Kuba geplant.

Die Nuestra América-Initiative hat bereits erste Hilfslieferungen nach Kuba gebracht. Weitere Güter sind unterwegs, während Aktivisten und politische Persönlichkeiten ihre Unterstützung zusagen. Die Kampagne unterstreicht nicht nur die anhaltenden Kontroversen um die US-Politik, sondern setzt sich auch mit den akuten Versorgungsengpässen auf der Insel auseinander.

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