01 May 2026, 02:40

Erzbistum Miami kämpft um staatliche Gelder für Schul-Sicherheit

Eingang zum San-Roque-Katholischen Schulzentrum mit einem Tor mit Text, zwei Toren, einem Gebäude mit Fenstern, einer Gruppe von Menschen, die stehen und einige auf Stühlen sitzen, einem Baum und einem bewölkten Himmel.

Erzbistum Miami kämpft um staatliche Gelder für Schul-Sicherheit

Das Erzbistum Miami setzt sich für staatliche Finanzhilfen ein, um die Sicherheit an seinen privaten Schulen zu verbessern. Bisher werden die Kosten für Maßnahmen wie Sicherheitskräfte und Überwachungstechnik aus Schulgebühren und Spenden bestritten. Nun fordert die Kirchenführung die Regierung Floridas auf, sich an der Finanzlast zu beteiligen.

Pater Manny Alvarez, Priester in der Kirche Church of the Little Flower in Coral Gables, treibt die Initiative voran. Er argumentiert, dass Sicherheit nicht vom Budget einer Schule abhängen dürfe. Sein Vorschlag zielt darauf ab, staatliche Unterstützung für alle Bildungseinrichtungen – ob öffentlich oder privat – zu sichern.

Die Saint Teresa School, eine der größten katholischen Schulen Miamis, gibt jährlich 250.000 Dollar für Sicherheitsvorkehrungen aus. Jim Rigg, Schulamtsleiter des Erzbistums Miami, betont, dass diese Ausgaben ohne staatliche Hilfe auf Dauer nicht tragbar seien. Eltern und Großeltern, darunter Mercedes Prada und Mercedes Falcon, unterstützen die Kampagne nachdrücklich.

Im nächsten Schritt sollen Eltern dazu motiviert werden, Druck auf ihre Abgeordneten im Staatsparlament auszuüben. Ziel ist es, sicherzustellen, dass das Parlament über die Finanzierung von Sicherheitsaufrüstungen für alle Schulen Floridas berät.

Gelingt der Vorstoß, würden sich die Sicherheitskosten künftig von Familien und Spendern hin zu staatlichen Mitteln verlagern. Das Erzbistum Miami hat die Schulsicherheit zur Chefsache erklärt – der Erfolg der Initiative hängt nun von den legislativen Weichenstellungen der kommenden Monate ab.

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