Eskalation zwischen Jorginho und Chappell Roan nach Lollapalooza-Vorfall in Brasilien
Emil LangeEskalation zwischen Jorginho und Chappell Roan nach Lollapalooza-Vorfall in Brasilien
Ein Streit zwischen Fußballstar Jorginho und der Popsängerin Chappell Roan ist nach einem Vorfall beim Lollapalooza in Brasilien eskaliert. Der Fußballspieler warf Roan vor, ihre Handlungen hätten seine elfjährige Tochter in Tränen zurückgelassen. Die Sängerin bestreitet jede Schuld und hat ihre Version der Ereignisse in den sozialen Medien dargelegt.
Der Vorfall ereignete sich in einem Hotel in São Paulo während des Festivals. Jorginhos Tochter näherte sich Roans Tisch, um sich zu vergewissern, dass es sich tatsächlich um die Sängerin handelte, lächelte und ging wieder, ohne eine Bitte vorzubringen. Kurz darauf sprach ein Sicherheitsmitarbeiter – der, wie später klar wurde, nicht zu Roans persönlichem Team gehörte – die Mutter des Mädchens an. Der Mann soll ihr mitgeteilt haben, es sei inakzeptabel, dass sie ihre Tochter "respektlos" auftreten lasse oder andere "belästige".
Jorginho warf Roan daraufhin vor, seine Tochter in Aufruhr versetzt zu haben, und berichtete, das Kind sei völlig verstört und in Tränen ausgebrochen. Die Sängerin reagierte auf Instagram und betonte, sie habe niemanden angewiesen, die Familie zur Rede zu stellen. Sie versicherte, während der Begegnung nicht belästigt worden zu sein, und bedauerte, dass das Mädchen so aufgewühlt war.
Es ist nicht das erste Mal, dass Roan auf das Verhalten von Fans reagiert. Bereits im vergangenen Jahr in Paris wies sie ruhig eine Gruppe von Anhängern zurecht, die sie während eines Restaurantbesuchs ansprachen. Allerdings ging ihr Sicherheitsteam in der Vergangenheit bereits strenger vor und griff ein, wenn Fans als respektlos eingestuft wurden. Dennoch betonte Roan, sie habe nie gewollt, dass sich die Situation in Brasilien so zuspitzt.
Die Sängerin wiederholte ihr Bedauern über das Missverständnis und die Auswirkungen auf die junge Fanin. Der beteiligte Sicherheitsmitarbeiter gehöre nicht zu ihrem persönlichen Team, und sie selbst habe der Familie gegenüber keine Beschwerde vorgebracht. Der Vorfall hat die Debatte über die Grenzen zwischen Künstlern und ihren Fans bei öffentlichen Veranstaltungen neu entfacht.






