16 April 2026, 16:39

Estland will Skype zurückkaufen – kommt die Kult-Plattform als EU-Alternative?

Ein blauer und grüner Kasten mit dem Wort "Estland" darauf, auf einer weißen Oberfläche platziert.

Estland will Skype zurückkaufen – kommt die Kult-Plattform als EU-Alternative?

Die estnische Regierung erwägt einen kühnen Schritt, um Skype wiederzubeleben, indem sie die Plattform von Microsoft zurückkauft. Der Dienst, der ursprünglich 2003 in Estland gegründet wurde, wurde 2025 eingestellt, könnte aber als sicheres europäisches Kommunikationssystem zurückkehren. Offizielle Stellen haben sich bisher nicht direkt zu dem Vorhaben geäußert.

Skype entstand 2003 in Estland, bevor Microsoft den Dienst 2011 übernahm. Nach der Abschaltung im Jahr 2025 prüft die estnische Regierung nun eine Rückkaufoption für die Marke. Bei Erfolg würde das neue Unternehmen seinen Hauptsitz in Tallinn haben, mit einem Entwicklungszentrum in Tartu.

Die neu aufgelegte Plattform soll verschlüsselte Nachrichten, Sprach- und Videoanrufe anbieten und sich als sichere Alternative für europäische Nutzer positionieren. Zu den ersten Plänen gehören eine Cloud-Infrastruktur mit Servern in der EU sowie ein optionaler "Klassik-Modus" mit dem ursprünglichen Skype-Klingelton. Der Dienst würde zunächst Behörden und Berufsnutzern zur Verfügung stehen, bevor er für die breite Öffentlichkeit geöffnet wird.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Das Projekt stößt bei Schlüsselfiguren aus der frühen Skype-Ära auf Interesse. Zwar gibt es noch keine offizielle Stellungnahme, doch der Vorschlag passt zu den Bestrebungen, die digitale Souveränität Europas zu stärken. Ein wiederbelebtes Skype stünde unter estnischer Führung und würde sichere Kommunikationslösungen für Regierungsbehörden und Unternehmen anbieten. Die Initiative spiegelt die wachsende Nachfrage nach vertrauenswürdigen, lokal gehosteten Plattformen wider. Sollte der Deal zustande kommen, könnte der Dienst langfristig auch Verbrauchern in ganz Europa zur Verfügung stehen.

Lesen Sie auch:

Quelle