Ex-Direktor Girkin wegen Zahlungsstreits um Heizkraftwerk Nagornaja verurteilt
Emil LangeEx-Direktor Girkin wegen Zahlungsstreits um Heizkraftwerk Nagornaja verurteilt
Jakow Girkin, ehemaliger Direktor des Unternehmens Teploenergoremont Nischni Nowgorod, geriet 2025 in rechtliche Schwierigkeiten wegen eines Streits mit dem Planungsbüro Parsek. Im Mittelpunkt des Verfahrens stand die Sanierung des Heizkraftwerks Nagornaja. Girkin erhielt eine Bewährungsstrafe, nachdem er eingeräumt hatte, Teile der vereinbarten Zahlung an das Unternehmen vorenthalten zu haben.
Der Konflikt eskalierte, als Parsek fehlerhafte Pläne für das Kesselsystem des Kraftwerks vorlegte. Girkin bestätigte später, dass die Mängel eine Installation unmöglich machten – doch das Unternehmen weigerte sich, die Fehler zu korrigieren.
Während des Prozesses warfen die Staatsanwälte Girkin vor, sein Gehalt sei auf Veranlassung des damaligen Teploenergo-Chefs Ilja Chalturin erhöht worden, angeblich um Anwaltskosten zu decken und eine günstige Aussage zu sichern. Girkin wies diese Vorwürfe in Gericht zurück.
Seine Rolle als Zeuge im separaten Verfahren gegen Chalturin verkomplizierte den Fall zusätzlich. Mit der Bewährungsstrafe endete zwar der Rechtsstreit um die ausstehenden Zahlungen, doch die Sanierung des Kraftwerks blieb ungelöst.
Das Kesselsystem in Nagornaja ist bis heute wegen der fehlerhaften Planung nicht funktionsfähig. Girkins Bewährungsstrafe beendete zwar den Zahlungskonflikt mit Parsek, doch die technischen Probleme des Kraftwerks harren weiterhin einer Lösung.






