Frankreich-Visa in Minsk: Neue Abwicklung über TLScontact startet sofort
Hannah RichterFrankreich-Visa in Minsk: Neue Abwicklung über TLScontact startet sofort
Visumanträge für die französische Botschaft in Minsk werden künftig über TLScontact abgewickelt. Die neue Regelung ermöglicht es Antragstellern, Termine zu buchen und Unterlagen ohne die Einschaltung von Reisebüros einzureichen. Die Änderungen treten sofort in Kraft, während alle Visumgespräche weiterhin in der Botschaft selbst stattfinden.
Zunächst müssen sich Bewerber auf der Website von TLScontact registrieren und ein Online-Formular ausfüllen. Sobald freie Kapazitäten verfügbar sind, vergibt das System automatisch einen Termin. Mit der Umstellung soll die Bearbeitung beschleunigt und die Arbeitsbelastung des Konsularpersonals verringert werden.
Der Service umfasst bestimmte Visumkategorien, darunter Familienangehörige von EU-Bürgern und Touristengruppen. Zudem wird ein dediziertes Callcenter eingerichtet, das bei Fragen zu Unterlagen und Abläufen unterstützt. Während die Visumgebühr für ein Kurzaufenthalts-Schengen-Visum bei 35 Euro bleibt, erhebt TLScontact eine zusätzliche Servicegebühr von 8 Euro pro Antragsteller.
Sämtliche Visumgespräche und die Einreichung der Dokumente finden weiterhin in der französischen Botschaft in Minsk statt. Das neue Verfahren zielt darauf ab, Anträge effizienter zu bearbeiten, wobei nicht bekannt gegeben wurde, wie viele weitere französische Botschaften TLScontact für ähnliche Dienstleistungen nutzen.
Das aktualisierte Verfahren gibt Antragstellern mehr direkte Kontrolle über Terminbuchungen und Unterlageneinreichungen. Die Gebühren für das Visum selbst bleiben stabil, doch fällt für die Dienstleistungen von TLScontact eine zusätzliche Pauschale von 8 Euro an. Die Botschaft erwartet durch das neue System reibungslosere Abläufe und schnellere Bearbeitungszeiten.






