Frau aus Dserschinsk verliert 251.470 Rubel an Betrüger mit falscher Bank-SMS
Mila VoigtFrau aus Dserschinsk verliert 251.470 Rubel an Betrüger mit falscher Bank-SMS
48-Jährige aus Dserschinsk verliert 251.470 Rubel nach Betrugsmasche
Eine 48-jährige Frau aus Dserschinsk ist auf Betrüger hereingefallen und hat dabei 251.470 Rubel (etwa 2.700 US-Dollar) verloren. Die Kriminellen lockten sie dazu, einen per SMS erhaltenen Code preiszugeben und einem QR-Link in einer Messaging-App zu folgen. Die Behörden haben nun ein Strafverfahren wegen des Vorfalls eingeleitet.
Das Opfer erhielt eine Nachricht von Betrügern, die sich als Bankmitarbeiter ausgaben. Sie überredeten die Frau, einen per SMS zugesandten Bestätigungscode vorzulesen. Anschließend wurde sie über einen QR-Link auf eine gefälschte Website geleitet, wodurch die Täter Zugriff auf ihr Konto erhielten.
Von ihrem Bankkonto wurden zweimal Beträge abgebucht, bevor sie den Betrug bemerkte. Die Polizei in der Region Nischni Nowgorod hatte zuvor bereits 57 ähnliche Betrugsfälle in der Gegend aufgedeckt. Berichte über vergleichbare SIM-Karten-Betrügereien in anderen russischen Regionen sind im vergangenen Jahr jedoch nicht bekannt geworden.
Den Verdächtigen drohen nun Anklagen, die zu Haftstrafen von bis zu sechs Jahren führen können. Die Staatsanwaltschaft hat offiziell Ermittlungen wegen des Diebstahls eingeleitet.
Der Fall der Frau unterstreicht das wachsende Risiko digitaler Betrugsmaschen in der Region. Angesichts von 57 bereits dokumentierten Vorfällen fahnden die lokalen Behörden gezielt nach den Verantwortlichen. Bei einer Verurteilung müssen die Betrüger mit Haftstrafen von bis zu sechs Jahren rechnen.






