Freie Wähler dominieren bayerische Stichwahlen mit historischen Siegen
Emil LangeFreie Wähler dominieren bayerische Stichwahlen mit historischen Siegen
Freie Wähler feiert deutliche Erfolge bei bayerischen Stichwahlen
Die Freie Wähler haben bei den jüngsten Stichwahlen in Bayern bedeutende Siege errungen. Die Partei sicherte sich in der gesamten Region zentrale Positionen als Landräte und Oberbürgermeister. Ihr Erfolg deutet auf eine Verschiebung der lokalen Machtverhältnisse hin – noch vor der Landtagswahl 2028.
Vor diesen Wahlen hielten die Freien Wähler 14 Landratsämter in Bayern. Nun kontrollieren sie mindestens 18, weitere Zugewinne werden erwartet. Seit 2018 hat die Partei ihre Gesamtzahl auf 28 Landratsposten verdoppelt.
Besonders entscheidend waren die Stichwahlen in Kelheim, Donau-Ries und dem Berchtesgadener Land, die die Freien Wähler für sich entschieden. Auch in Oberallgäu, Amberg und Kempten – traditionell CSU-dominierte Gebiete – setzten sie sich durch. Diese Ergebnisse festigen ihren Einfluss in der Kommunalpolitik.
Neben den Landkreisen übernahmen die Freien Wähler auch das Amberger Rathaus. Zudem eroberten sie das Oberbürgermeisteramt in Kempten, einer weiteren ehemaligen Hochburg der CSU. Die Gewinne stärken ihre Position im Vorfeld künftiger landesweiter Wahlen.
Die Stichwahlen haben die lokale Führungsebene in Bayern neu geordnet. Die Freien Wähler stellen nun mehr Landräte als je zuvor. Ihre ausgeweitete Kontrolle in Städten und Landkreisen bereitet den Boden für die Landtagswahl 2028.






