23 March 2026, 04:33

Freispruch wegen Schuldunfähigkeit: Mörder einer schwangeren Frau kommt in Psychiatrie

Eine historische Illustration eines Prozessdokuments zeigt ein Blatt Papier mit Porträts, Vorhängen und Texten im Zusammenhang mit Lord Baltimores Vergewaltigungsprozess.

Freispruch wegen Schuldunfähigkeit: Mörder einer schwangeren Frau kommt in Psychiatrie

Ein Mann, der gestand, eine schwangere Frau und ihr ungeborenes Kind getötet zu haben, ist wegen Schuldunfähigkeit freigesprochen worden. Cordell Goosby erschoss Eina Kwon im Juni 2023 an einer roten Ampel mit vier Schüssen, während sie mit ihrem Mann auf dem Weg zur Arbeit im Auto saß. Das Urteil bedeutet, dass er nun in eine psychiatrische Klinik statt ins Gefängnis eingewiesen wird.

Der Angriff ereignete sich bei Tageslicht, als die im achten Monat schwangere Eina Kwon im Stau wartete. Goosby feuerte mehrfach und traf sie in Brust und Kopf. Sowohl Kwon als auch ihr ungeborenes Kind erlagen ihren Verletzungen.

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Goosby war zum Zeitpunkt der Tat seit etwa 15 Jahren als Schwerverbrecher in Illinois registriert. Seine kriminelle Vergangenheit reichte bis zu einer Verurteilung im Jahr 2008 zurück. Trotz dieser Vorgeschichte argumentierte seine Verteidigung, dass eine schwere psychische Erkrankung seine Fähigkeit beeinträchtigt habe, das Unrecht seiner Handlungen zu erkennen.

Aufgrund des Freispruchs wegen Schuldunfähigkeit wird Goosby auf unbestimmte Zeit in einer geschlossenen psychiatrischen Einrichtung untergebracht. Die Behörden werden seinen geistigen Zustand regelmäßig überprüfen, und eine mögliche Entlassung würde der Zustimmung der Staatsanwaltschaft, eines Richters und einer staatlichen Sicherheitsbehörde bedürfen. Beamte betonten, dass seine Unterbringung lebenslang andauern könnte.

Der Fall endet mit Goosby in staatlichem Gewahrsam, wo er fortlaufenden psychiatrischen Begutachtungen unterzogen wird. Seine Entlassung – falls sie jemals gewährt wird – hinge von strengen rechtlichen und medizinischen Prüfungen ab. Die Familie von Eina Kwon hat durch diese Tat, die die Gemeinschaft erschütterte, sowohl eine Mutter als auch ihr Kind verloren.

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