Gachagua sagt London-Reise ab – Nachwahl in Kenia hat Vorrang
Kenias Vizepräsident Rigathi Gachagua hat seine für nächsten Monat geplante Reise nach London abgesagt. Die Entscheidung fällt zu einem Zeitpunkt, an dem er sich auf die bevorstehenden innerparteilichen Nominierungen seiner Partei für eine wichtige Nachwahl konzentriert.
Gachagua hatte vor, in den kommenden Wochen nach London zu reisen. Nun rückt er jedoch die Begleitung der Kandidatennominierungen der Democracy for Citizens Party (DCP) in den Vordergrund. Bei den Nominierungen geht es um den Wahlkreis Ol Kalou, wo am 16. Juli eine Nachwahl zum Parlament stattfinden soll.
Der Vizepräsident möchte sicherstellen, dass der Prozess reibungslos verläuft. Sein Ziel ist es, freie, faire, glaubwürdige und korrekte Nominierungen zu gewährleisten. Durch die Absage der Reise wird er die Auswahl der Kandidaten persönlich überwachen.
Die Nachwahl in Ol Kalou ist für den 16. Juli angesetzt. Gachaguas Anwesenheit soll Transparenz im Nominierungsverfahren der Partei sichern. Seine Entscheidung, im Land zu bleiben, unterstreicht die Bedeutung der anstehenden Abstimmung.






