05 June 2026, 16:49

Gauweiler fordert CSU-Freie-Wähler-Bündnis für konservative Bundestagsmehrheit

Gauweiler plädiert für CSU-Allianz mit Freien Wählern im Bundestag

Gauweiler fordert CSU-Freie-Wähler-Bündnis für konservative Bundestagsmehrheit

Peter Gauweiler, ehemaliger stellvertretender Vorsitzender der CSU und langjähriges Bundestagsmitglied, hat seine Partei aufgefordert, sich mit den Freien Wählern für die nächste Bundestagswahl zu verbünden. Er ist überzeugt, dass ein solches Bündnis eine bürgerlich-konservative Mehrheit in Deutschland sichern könnte – in einem Land, in dem die aktuelle Regierung eher links ausgerichtet ist.

Gauweiler schlug vor, dass die Freien Wähler bei der kommenden Bundestagswahl unter dem Namen „Bündnis Freie Wähler/CSU“ antreten. Er argumentierte, dass diese Partnerschaft den Wählern einen neuen Grund geben würde, die Freien Wähler zu unterstützen, die bisher kaum über Bayern hinaus Fuß fassen konnten. Zwar räumte er ein, dass Parteichef Hubert Aiwanger das Profil der Freien Wähler gestärkt habe, doch fehle es der Partei an Kandidaten in anderen Bundesländern und auf Bundesebene.

Als Vorbild nannte Gauweiler Bayern, wo die CSU seit 2018 gemeinsam mit den Freien Wählern regiert. Diese Koalition habe die CSU seiner Meinung nach vor Verlusten bewahrt, wie sie andere Unionsparteien erlitten hätten, und die Abhängigkeit von den Grünen vermieden. Die rechtspopulistische AfD bezeichnete er als „nicht wählbar“ als Partner, während die FDP zu schwach sei, um die nötigen Stimmen zu liefern.

Gauweiler regte zudem an, dass die Freien Wähler zunächst die Kandidatenaufstellung in Wahlkreisen und Kommunen außerhalb Bayerns übernehmen sollten. Er betonte, dass es in Deutschland eine bürgerlich-konservative Mehrheit gebe, die Union (CDU/CSU) aber oft gezwungen sei, mit SPD oder Grünen zu kooperieren – nicht zuletzt wegen des Einflusses der AfD.

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Ziel des Vorstoßes ist es, im Bund ein stärkeres bürgerlich-konservatives Lager zu etablieren. Sollte das Bündnis zustande kommen, könnte es die politische Landschaft verändern, indem es eine Alternative zur aktuellen linksgerichteten Regierung bietet. Die CSU hat sich bisher noch nicht zu Gauweilers Kooperationsvorschlag geäußert.

Quelle