Gazprom modernisiert Abfallwirtschaft in Ostsibiriens Chajandinskoje-Feld mit Hightech-Lösungen
Emil LangeGazprom modernisiert Abfallwirtschaft in Ostsibiriens Chajandinskoje-Feld mit Hightech-Lösungen
Gazprom Dobycha Noyabrsk modernisiert Abfallwirtschaftsanlage im Chajandinskoje-Öl-, Gas- und Kondensatfeld in Ostsibirien
Die Tochtergesellschaft des Gazprom-Konzerns, Gazprom Dobycha Noyabrsk, hat ihre Abfallbehandlungsanlage im Chajandinskoje-Feld in Ostsibirien auf den neuesten Stand gebracht. Die Anlage entspricht nun sämtlichen modernen bundesweiten Vorschriften für die Handhabung und Nachverfolgung von Abfällen. Durch Automatisierung und Echtzeitüberwachung wurden Effizienz und Kontrollmöglichkeiten deutlich verbessert.
Das Chajandinskoje-Feld zählt zu den größten Öl-, Gas- und Kondensatvorkommen Russlands und ist eine zentrale Ressource für die Pipeline Kraft Sibiriens. Gemeinsam mit dem Kowykta-Feld in der Region Irkutsk bildet es die Grundlage für das Gasförderzentrum Jakutien und spielt damit eine Schlüsselrolle für die regionale Energieversorgung.
Automatisierte Prozesse und digitale Überwachung Die modernisierte Anlage arbeitet vollständig automatisiert: Fahrzeuge werden bei der Einfahrt gewogen und auf Radioaktivität überprüft, bevor sie weiterverarbeitet werden. Ein Videüberwachungssystem mit automatischer Kennzeichenerkennung dokumentiert alle Bewegungen auf dem Gelände, während die Daten in Echtzeit an das zentrale Informationssystem übermittelt werden.
Zusätzlich ist die Anlage an das staatliche Erfassungssystem für feste Siedlungsabfälle angebunden. Dies garantiert die Einhaltung nationaler Meldepflichten. Gazprom Dobycha Noyabrsk betont, dass die Aufrüstung Teil einer umfassenden Strategie zur Modernisierung der Umweltinfrastruktur sei.
Strengere Kontrollen, mehr Transparenz Mit der Umsetzung der aktuellen Bundesrichtlinien für Abfallwirtschaft setzt das Unternehmen auf Echtzeit-Datentransfer und automatisierte Prüfverfahren. Die Neuerungen stärken nicht nur die Regelkonformität, sondern erhöhen auch die Transparenz der Abläufe im Chajandinskoje-Feld.






