Geiselnahme in Miami Beach: Bewaffnete bedrohen Fahrdienst-Vermittler und lösen SEK-Einsatz aus
Emil LangeGeiselnahme in Miami Beach: Bewaffnete bedrohen Fahrdienst-Vermittler und lösen SEK-Einsatz aus
Ermittlungen in Miami Beach nach Geiselnahme eines Fahrdienst-Vermittlers durch zwei Bewaffnete
In Miami Beach laufen weiterhin Ermittlungen, nachdem ein Fahrer eines Ridehailing-Dienstes von zwei Männern mit einer Waffe bedroht wurde. Der Vorfall ereignete sich am späten Dienstagabend und löste unter Touristen in der Gegend Bestürzung und Unruhe aus. Die Polizei reagierte umgehend, was zu einem Einsatz des SEK und schließlich zu Festnahmen führte.
Der Zwischenfall begann gegen 21:15 Uhr, als Atilio Diego Bellanza, der Fahrdienst-Vermittler, meldete, dass zwei Männer ihn gezwungen hätten, in den 1400er-Block des Ocean Drive zu fahren. Bellanza bestätigte später, dass einer der Täter ihm eine Waffe in den Rücken gedrückt habe, was ihn in panische Angst versetzte.
Am Tatort traf die Polizei ein und nahm einen der Verdächtigen, Ashton Montanez, schnell fest. Der zweite Mann, Jefferson Mesidor, verschanzte sich in einem nahegelegenen Gebäude. Dies führte zum Einsatz eines SEK, das ihn nach einer angespannten Konfrontation schließlich festnehmen konnte.
Augenzeugen unter den Touristen verfolgten die Aktion und äußerten sich schockiert und verängstigt. Der Vorfall verursachte zudem Verzögerungen für Menschen, die in ihre Hotels zurückkehren wollten, da die Polizei vorübergehend Bewegungsfreiheiten einschränkte. Erste Berichte deuteten darauf hin, dass keine Waffe gefunden worden sei, doch Bellanza bestätigte später, dass während der Konfrontation tatsächlich eine Schusswaffe im Spiel war.
Beide Männer wurden zunächst wegen Entführung angeklagt. Später wurden die Vorwürfe jedoch auf Widerstand gegen Polizeibeamte ohne Gewalt herabgestuft. Ein Richter setzte die Kaution für Montanez und Mesidor jeweils auf 500 US-Dollar fest.
Die Ermittlungen zu dem Vorfall dauern weiterhin an. Den beiden Verdächtigen drohen nun geringere Anklagepunkte, doch der Fall entwickelt sich weiter. Betroffene Touristen und Anwohner warten derweil auf weitere Informationen vonseiten der Behörden.






