Gemobbtes Mädchen mit sichtbaren Verletzungen kehrt trotz Attacken in die Schule zurück
Hannah RichterGemobbtes Mädchen mit sichtbaren Verletzungen kehrt trotz Attacken in die Schule zurück
Ein Mädchen aus dem Dorf Pods ist an ihrer Schule wiederholt gemobbt worden und trägt sichtbare Verletzungen davon. Beim letzten Vorfall am 23. März wurde sie während der Nachmittagsbetreuung von einem anderen Kind geschlagen. Überwachungskameras zeichneten den Angriff auf, woraufhin ihre Eltern aktiv wurden.
Das Mädchen leidet seit Jahren unter Mobbing, bedingt durch Sprachschwierigkeiten und Lernbehinderungen. Im Februar 2026 wurde sie bei einer Auseinandersetzung auf dem Schulhof verletzt. Trotz der wiederholten Hilfegesuche ihrer Mutter schlug die Schulleitung lediglich medizinische Untersuchungen und einen Wechsel in ein weniger anspruchsvolles Bildungsprogramm vor.
Am 23. März wurde das Mädchen erneut geschlagen – diesmal in der Nachmittagsbetreuung. Die Attacke hinterließ Prellungen an ihrer Seite, ihrem Bein und der Brust. Ihre Eltern dokumentierten die Verletzungen und erstatteten am 27. März Anzeige bei der Polizei.
Die lokalen Behörden im Rajon Kojgorodski haben inzwischen Ermittlungen eingeleitet. Die Familie des Mädchens sucht zudem Unterstützung bei der Bildungsabteilung des Bezirks sowie beim Bildungs- und Wissenschaftsministerium der Republik Komi. Trotz der anhaltenden Probleme wird sie nach den Osterferien wieder zur Schule gehen.
Der Fall wird weiterhin von den Bezirksbehörden untersucht. Die Eltern des Mädchens setzen sich weiterhin für Maßnahmen ein, um ihre Sicherheit zu gewährleisten. Unterdessen wird erwartet, dass sie nach Ende der Schulferien wieder am Unterricht teilnimmt.






