Generationenwechsel in der Driften-Apotheke: Neue Ideen für lokale Gesundheitsversorgung
Hannah RichterGenerationenwechsel in der Driften-Apotheke: Neue Ideen für lokale Gesundheitsversorgung
Nach elf Jahren Berufserfahrung hat Dr. Christian Diestelhorst die Driften-Apotheke von seinem Vater übernommen. Das 1981 von Friedrich-Wilhelm Diestelhorst gegründete Unternehmen beginnt nun unter seiner Führung eine neue Phase. Gemeinsam mit seinem Bruder Jan plant er, die Abläufe zu modernisieren, ohne dabei den Fokus auf die lokalen Gesundheitsbedürfnisse zu verlieren.
Die Hauptapotheke betreibt bereits einen regionalen Kurierdienst namens "MedRocket", der Abendlieferungen und einen 24-Stunden-Abholautomaten anbietet. Ob es Anfang 2024 zu einer Expansion oder Übernahme durch die Brüder Diestelhorst kommt, ist jedoch öffentlich nicht bekannt.
Der Wechsel birgt sowohl Chancen als auch Herausforderungen. Dr. Christian Diestelhorst leitet nun seine erste Filiale und integriert sie in die Hauptapotheke. Bürokratische Hürden und betriebliche Anpassungen gehören dazu, doch das Ziel der Brüder ist klar: Sie wollen die Dienstleistungen effizienter gestalten und Prozesse optimieren.
Im Mittelpunkt steht weiterhin die Versorgung von Pflegeheimen, betreuten Wohneinrichtungen und Patienten in der häuslichen Pflege. Individuelle Medikamentenlösungen und eine schnelle Abwicklung von Rezepten haben dabei höchste Priorität. Zudem soll das Liefernetz ausgebaut werden – insbesondere in ländlichen Regionen, die mit demografischen Veränderungen konfrontiert sind.
Jan Diestelhorst, der als leitender Apotheker fungiert, unterstützt diese Vision. Gemeinsam wollen sie sicherstellen, dass lokale Apotheken als unverzichtbare Gesundheitsversorger erhalten bleiben. Statt lediglich auf Branchenveränderungen zu reagieren, möchte Dr. Christian Diestelhorst die Zukunft der ambulanten Apothekenversorgung aktiv mitgestalten.
Die Brüder Diestelhorst steuern beide Apotheken durch eine Phase des Wandels. Während "MedRocket" weiterhin Abendlieferungen anbietet, gibt es noch keine bestätigten Pläne für eine Erweiterung. Langfristig geht es ihnen darum, die Apotheke als essenzielle Anlaufstelle für Patienten in der Region zu festigen.






