29 March 2026, 10:31

Gewerkschaften fordern rasche Verabschiedung der Arbeitsrechtsnovelle 2025 in Bangladesch

Ein roter Kreis auf einem grünen Feld mit einem weißen Streifen, gekrönt von einem Vogel, mit Hindi-Text 'Bangladesh Independence Day.'

Gewerkschaften fordern rasche Verabschiedung der Arbeitsrechtsnovelle 2025 in Bangladesch

Führende Vertreter des Bangladeschischen Gewerkschaftsbundes (Bangladesh Trade Union Federation) haben die Regierung aufgefordert, die Arbeitsrechtsnovelle 2025 unverzüglich zu verabschieden. Der Appell erfolgte während einer menschlichen Kette als Protestform vor dem Nationalen Presseclub in der Hauptstadt Dhaka. Die Redner betonten bei der Veranstaltung die Dringlichkeit, die vorgeschlagenen Reformen umzusetzen.

Die Kundgebung begann mit einer symbolischen Menschenkette, bei der die amtierende Präsidentin Taslima Akhter das Wort an die Versammelten richtete. An ihrer Seite standen weitere Gewerkschaftsführer wie Hasan Ashraf, Bachchu Bhuiyan, Ailf Dewan, Anjan Das, Belal Hossain, Aparajita Deb und Nurul Haque. Sie alle sprachen sich für die Novelle aus und forderten das Parlament auf, umgehend zu handeln.

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Im Anschluss an die Reden zogen die Demonstranten in einem Protestmarsch durch mehrere Straßen der Stadt. Im Mittelpunkt ihrer Forderungen stand die Änderungsverordnung zum Bangladeschischen Arbeitsgesetz 2025, die 133 Reformvorschläge umfasst. Diese waren ursprünglich während der Amtszeit der Übergangsregierung ausgearbeitet und beschlossen worden.

Obwohl die Reformen bereits formal angenommen wurden, hat die aktuelle Regierung unter der Bangladeschischen Nationalistischen Partei (BNP) sie bisher nicht umgesetzt. Die Gewerkschaftsvertreter betonten, dass die vorgeschlagenen Änderungen nun durch ein Parlamentsgesetz in Kraft gesetzt werden müssten.

Die Protestaktion endete mit einer klaren Botschaft an die Abgeordneten: Die Arbeitsrechtsnovelle 2025 müsse ohne Verzögerung verabschiedet werden. Die 133 Reformvorschläge harren weiterhin der offiziellen Umsetzung durch die heutige Regierung. Der Gewerkschaftsbund kündigte an, sich weiter für die Durchsetzung der Forderungen einzusetzen.

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