Grenzfahndung auf der A12: Polizei entdeckt Waffenarsenal und 12.000 Euro Bargeld in Berliner Auto
Hannah RichterGrenzfahndung auf der A12: Polizei entdeckt Waffenarsenal und 12.000 Euro Bargeld in Berliner Auto
Bundespolizisten haben bei einer routinemäßigen Grenzkontrolle auf der Autobahn A12 einen Waffen- und Gefahrgutfund gemacht. Die Entdeckung erfolgte, nachdem Beamte einen in Berlin zugelassenen Pkw mit drei Insassen anhielten. Die Behörden ermitteln nun gegen das Trio wegen möglicher Verstöße gegen das Waffengesetz.
Der Vorfall ereignete sich am Grenzübergang Kufstein-Nord, wo vorübergehend wieder Kontrollen stattfinden. Im Fahrzeug fanden die Beamten ein Schwert, eine Machete, drei Messer, einen Schlagstock, eine Signalpistole, zwei Tierabwehrsprays sowie einen Schlagring. Die drei Männer – 35, 20 und 21 Jahre alt – führten zudem 12.000 Euro in bar mit sich.
Sämtliche Gegenstände wurden als Beweismaterial beschlagnahmt. Der Kontrollposten ist seit seiner Wiedereinführung als Engpass bekannt und verursacht lange Staus, die sich bis auf die Autobahnen A8 und A93 erstrecken. Lastwagen werden auf 250 pro Stunde begrenzt, sodass für andere Fahrzeuge nur eine Spur offen bleibt. Bayern hat zudem auf Teilen der A8 und A93 ein Durchfahrverbot für Lkw verhängt sowie Ausfahrtsbeschränkungen für Pkw an den Abfahrten Reischenhart und Brannenburg.
Die Ermittlungen zu den Aktivitäten der Männer laufen noch.
Die sichergestellten Waffen und das Bargeld haben Befürchtungen über mögliche illegale Machenschaften geweckt. Die Polizei wertet weiterhin die Beweise aus, während die Grenzkontrollen – die den Verkehrsfluss erheblich beeinträchtigen – aufrechterhalten werden. Bisher wurden keine Anklagen erhoben, doch der Fall unterstreicht die anhaltende Überwachung an zentralen Einreisepunkten.






