24 April 2026, 16:37

Griechenland verliert 2026 den Spitzenplatz bei Eurozone-Schulden – Italien überholt

Ein Plakat mit einer Karte von Italien, auf der die Region Triest in verschiedenen Farben hervorgehoben ist, einschließlich Text über ihre wichtigsten Städte, Flüsse und geografische Merkmale.

Griechenland verliert 2026 den Spitzenplatz bei Eurozone-Schulden – Italien überholt

Griechenland wird bis Ende 2026 seine langjährige Position als das am höchsten verschuldete Land der Eurozone verlieren. Dieser Wandel vollzieht sich, während Italiens Schuldenstand sich stabilisiert, Griechenland hingegen seine Verschuldung deutlich zurückfährt. Beide Länder haben in den vergangenen Jahren erhebliche Veränderungen ihrer wirtschaftlichen Lage erlebt.

Griechenland hat seine Staatsverschuldung seit 2020 um mehr als 60 Prozentpunkte reduziert. Diese rasante Verringerung folgt auf Jahre stetigen Wirtschaftswachstums, das im Schnitt über 2 % pro Jahr betrug – und das bereits seit drei Jahren. Die Regierung plant nun, Kredite in Höhe von 7 Milliarden Euro aus dem ersten Rettungspaket vorzeitig zurückzuzahlen, was die Schuldenlast weiter verringern wird. Bis 2026 soll die Schuldenquote auf etwa 137 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) sinken.

Italien hingegen verzeichnet einen langsameren Rückgang. Die Schuldenquote ist seit 2020 zwar um 17 Prozentpunkte gefallen, bleibt aber auf hohem Niveau. Sie wird 2027 bei etwa 138,5 % liegen, nach einem Höchststand von 138,6 % im Jahr 2026. Das Wirtschaftswachstum bleibt schwach, mit Raten unter 1 % von 2023 bis 2025.

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Der Abstand zwischen den beiden Ländern hat sich stetig verringert. Bis Ende 2026 wird Griechenlands Schuldenquote unter die Italiens fallen – und damit endet seine Zeit als das Land mit der höchsten Verschuldung in der Eurozone.

Durch die Schuldenreduzierung und das stärkere Wachstum wird Griechenland Italien in der Rangliste bis 2026 überholen. Italiens Schuldenstand ist zwar leicht gesunken, bleibt aber aufgrund der schwachen Wirtschaftsentwicklung hartnäckig hoch. Dieser Wechsel markiert einen Wendepunkt für beide Volkswirtschaften nach Jahren unterschiedlicher finanzieller Entwicklungen.

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