06 May 2026, 07:37

Hitze-Debatte bei The View: Warum Joy Behar Jeff Bezos als "geschmacklos" attackiert

Plakat mit dem Text 'Macht die Reichen ihren fairen Anteil zahlen' vor einem Hintergrund aus Gebäuden und einem bewölkten Himmel.

Hitze-Debatte bei The View: Warum Joy Behar Jeff Bezos als "geschmacklos" attackiert

Auf The View entbrannte eine hitzige Debatte über die Präsenz von Jeff Bezos beim Met Gala. Joy Behar kritisierte den Milliardär scharf dafür, dass er seinen Reichtum zur Schau stelle, während viele Amerikaner mit finanziellen Schwierigkeiten kämpften. Whoopi Goldberg unterstützte zwar Behars Kritik, verteidigte aber andere Prominente, die an der glamourösen Veranstaltung teilnahmen.

Behar bezeichnete Bezos als „geschmacklos“, weil er sein Vermögen auf einem Ball feiere, bei dem die Eintrittskarten jeweils 100.000 Dollar kosteten. Sie argumentierte, dass normale Steuerzahler – einschließlich ihrer selbst und des Publikums – mehr Steuern zahlten als er. Die Co-Moderatorin forderte zudem, dass er seinen Mitarbeitern faire Löhne zahle.

Die Diskussion nahm eine schärfere Wendung, als Behar die Militärausgaben der USA ansprach und darauf hinwies, dass täglich fast eine Milliarde Dollar in einen Krieg flössen, den sie mit dem ehemaligen Präsidenten Trump in Verbindung brachte. Goldberg hingegen verteidigte die Anwesenheit der Prominenten beim Gala-Abend und betonte, dass deren Teilnahme nicht automatisch eine Billigung von Bezos’ Verhalten bedeute.

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The View, das werktags um 11:00 Uhr (10:00 Uhr Zentralzeit) auf ABC ausgestrahlt wird, greift regelmäßig politische und gesellschaftliche Themen auf. Auch diese Folge bildete keine Ausnahme: Behars direkte Äußerungen lösten eine breitere Debatte über soziale Ungleichheit und die Verantwortung von Konzernen aus.

Bezos sah sich massiver Kritik an seinen Steuerzahlungen und der Behandlung seiner Beschäftigten ausgesetzt. Der Austausch spiegelte die wachsende Verärgerung über Milliardäre in Zeiten wirtschaftlicher Not wider. Die Sendung endete ohne klare Lösung, unterstrich aber die Rolle der Show als Sprachrohr für öffentliche Unzufriedenheit.

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