Hitze und Ernteverkehr belasten Brandenburgs Straßen bis an die Grenze
In Brandenburg hat die Getreideernte begonnen, was zu mehr landwirtschaftlichem Verkehr auf den Straßen im Süden des Landes führt. Der Landesbauernverband warnt, dass dies die ohnehin durch die anhaltende Hitzewelle geschwächten Straßen zusätzlich belasten könnte.
Bei starker Sonneneinstrahlung können die Temperaturen auf der Fahrbahnoberfläche über 60 °C steigen. Wenn die nächtliche Abkühlung nicht ausreicht, erweicht das Bindemittel im Asphalt. Dadurch kommt es zu Verformungen wie Spurrinnen, Beulen oder losen Fahrbahnstücken.
Diese beschädigten Abschnitte stellen besonders für Motorradfahrer eine Gefahr dar. Lose Asphaltstücke und Schotter auf ausgebesserten Straßen erhöhen das Unfallrisiko. Das Verkehrsministerium rät Fahrern schwerer Fahrzeuge, ihre Routen bei extremer Hitze besonders sorgfältig zu planen.
Wo möglich, sollten Fahrer ihre Fahrten in kühlere Tageszeiten verlegen. Zudem wird dazu aufgerufen, unnötige Belastungen der Fahrbahnoberflächen zu vermeiden und auf stark befahrenen Strecken besonders vorsichtig zu sein. Die Kombination aus Ernteverkehr und hohen Temperaturen setzt die Straßen in der Region stark unter Druck. Die Behörden appellieren an alle Verkehrsteilnehmer, durch umsichtiges Fahren und eine gute Routenplanung die Risiken zu minimieren. Autofahrer, Motorradfahrer und Lkw-Lenker müssen wachsam bleiben, um Unfälle auf den beschädigten Straßen zu verhindern.
