HMS Active: Erste Type-31-Fregatte der Royal Navy in Rosyth zu Wasser gelassen
Lina SeidelHMS Active: Erste Type-31-Fregatte der Royal Navy in Rosyth zu Wasser gelassen
Die Fregatte HMS Active, das zweite von fünf neuen Schiffen der Type-31-Klasse, ist erstmals im Dock von Rosyth zu Wasser gelassen worden. Der Meilenstein markiert einen entscheidenden Schritt im Programm der Royal Navy zur Ablösung ihrer veralteten Type-23-Flotte. Es ist zudem das erste Mal, dass ein Schiff der Type-31-Klasse vollständig in der schottischen Werft gebaut und dort zu Wasser gelassen wurde.
Die 5.700 Tonnen schwere Kriegsschiff lief im Rahmen der britischen Nationalen Schiffsbau-Strategie vom Stapel, die Rosyth als zentralen Standort für den Bau aller fünf Type-31-Fregatten vorsieht. Die für globale Einsätze konzipierte Klasse soll unter anderem Vorwärtspräsenz, maritime Sicherheit und vielseitige Missionen übernehmen. Jede Fregatte wird mit einer 57-mm-Hauptkanone, Sea-Ceptor-Luftabwehrraketen sowie einem flexiblen Missionsdeck für modulare Nutzlasten ausgestattet sein.
Die HMS Active trägt denselben Namen wie eine Type-21-Fregatte, die im Falklandkrieg zum Einsatz kam. Das neue Schiff wird entweder einen Wildcat- oder Merlin-Hubschrauber betreiben und eine Stammbesatzung von etwa 110 Personen beherbergen. Alle fünf Schiffe der Klasse sollen bis 2030 in Dienst gestellt werden, auch wenn bis März 2026 noch keines offiziell in Dienst genommen wurde.
Das Programm verläuft nach Plan, während der Bau voranschreitet, um die Fregattenflotte der Royal Navy zu modernisieren. Das Design der Type 31 legt besonderen Wert auf Anpassungsfähigkeit und ermöglicht es den Schiffen, je nach operationellen Erfordernissen ihre Rolle zu wechseln.
Die Wasserlassung der HMS Active bringt die Royal Navy ihrem Ziel näher, ihre Fregattenkapazitäten auszubauen. Sobald einsatzbereit, wird die Type-31-Klasse ein breites Aufgabenspektrum abdecken – von Sicherheitspatrouillen bis hin zu humanitären Einsätzen. Die nächsten Phasen konzentrieren sich auf die Ausrüstung des Schiffes, bevor die Erprobungsfahrten auf See beginnen.






