30 April 2026, 10:38

HYBE glänzt mit Rekordumsatz – doch hohe Verluste trüben die Bilanz

Plakatankündigung für ein Konzert in München, Deutschland, mit Text, der das Ereignis und seine Bedeutung beschreibt.

HYBE glänzt mit Rekordumsatz – doch hohe Verluste trüben die Bilanz

HYBE verzeichnet gemischte Quartalszahlen: Umsatzwachstum, aber hohe Verluste

HYBE hat für das erste Quartal eine durchwachsene finanzielle Performance gemeldet: Während die Umsätze stark stiegen, verbuchte das Unternehmen erhebliche Verluste. Die Erlöse kletterten um 39,5 % auf 698,3 Milliarden Won – angetrieben vor allem durch das jüngste Album von BTS. Doch eine einmalige Belastung drückte das Unternehmen in die roten Zahlen: Der Nettoverlust betrug 156,7 Milliarden Won.

Besonders dynamisch entwickelte sich das Geschäft mit künstlerischen Aktivitäten. Die direkten Erträge – darunter Albumverkäufe, Konzerte und Werbung – legten um 25,2 % auf 403,7 Milliarden Won zu. Allein die Album- und Musikverkäufe verdoppelten sich fast und erreichten 271,5 Milliarden Won, dank des BTS-Albums Arirang. Die Platte verkaufte sich am ersten Tag 3,98 Millionen Mal und in einer Woche 208.000 Mal. Zudem führte sie drei Wochen lang die US-amerikanischen Billboard 200 an, während die Leadsingle Swim für die Gruppe den siebten Nummer-eins-Hit in den Billboard Hot 100 markierte.

Auch die indirekten Erträge, etwa aus Merchandising und Fanclub-Mitgliedschaften, stiegen kräftig – um 65,5 % auf 294,7 Milliarden Won. Trotz dieser Zuwächse verbuchte HYBE jedoch einen deutlichen operativen Verlust von 196,6 Milliarden Won, ein deutlicher Kontrast zum Gewinn von 21,6 Milliarden Won im Vorjahreszeitraum. Als Grund nannte das Unternehmen eine einmalige Belastung von 255 Milliarden Won im Zusammenhang mit aktienbasierten Mitarbeitervergütungen. Ohne diese Kosten hätte der bereinigte operative Gewinn bei 58,5 Milliarden Won gelegen.

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Die Ergebnisse des ersten Quartals zeigen sowohl eine starke kommerzielle Dynamik als auch finanzielle Herausforderungen für HYBE. Das Umsatzwachstum wurde maßgeblich durch das rekordverdächtige BTS-Album und die wachsende Fanbindung getrieben. Die einmalige Vergütungsbelastung belastete jedoch die Rentabilität und führte zu einem Nettoverlust in der Berichtsperiode.

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