Immobilienunternehmer in Madhya Pradesh von Erpressern bedroht – 150 Millionen Rupien gefordert
Mila VoigtImmobilienunternehmer in Madhya Pradesh von Erpressern bedroht – 150 Millionen Rupien gefordert
Ein Immobilienunternehmer in Madhya Pradesh hat mehrfach Erpresserdrohungen von einem Anrufer erhalten, der Verbindungen zum Gangster Lawrence Bishnoi vortäuscht. Das Opfer, Sanjay Jain, wurde erstmals am 16. März von einer internationalen Nummer kontaktiert, wobei die Forderungen unter Androhung von Gewalt auf 150 Millionen Rupien (rund 15 Crores) anstiegen.
Der erste Anruf kam von einer unbekannten ausländischen Nummer, bei dem sich der Anrufer als "Harry Boxer" vorstellte und Jain als Bauunternehmer identifizierte, um Geld zu erpressen. Im Laufe der Zeit schickte der Erpresser eine Sprachnachricht und führte einen Videoanruf durch, wobei er betonte, dass das Blockieren der Nummer zwecklos sei. Die Drohungen wurden immer aggressiver – der Anrufer behauptete, über persönliche Daten von Jain und seiner Familie zu verfügen.
Die anfängliche Forderung betrug 100 Millionen Rupien (10 Crores), stieg jedoch schnell auf 150 Millionen. Der Erpresser warnte, dass sich die Summe bei Verzögerung weiter erhöhen würde und dass weder die Polizei noch sonst jemand Jain schützen könne. Die Behörden in Tukoganj erstatteten Anzeige gegen den unbekannten Täter und begannen, die verwendeten Nummern zurückzuverfolgen.
Dieser Fall reiht sich in eine Serie ähnlicher Vorfälle in Madhya Pradesh im vergangenen Jahr ein. Zwischen März 2025 und März 2026 registrierte die Polizei 14 vergleichbare Erpressungsversuche, vor allem gegen Geschäftsleute in Indore und Bhopal. Häufig beriefen sich die Täter fälschlich auf Verbindungen zu Bishnois Bande. Die Polizei hat Jain inzwischen unter Schutz gestellt und ermittelt in der Sache.
Die Erpressung gegen Sanjay Jain wird weiterhin untersucht, während die Behörden versuchen, den Anrufer ausfindig zu machen. Ähnliche Zwischenfälle in der Region haben in der lokalen Wirtschaftszene Besorgnis ausgelöst. Die Sicherheitskräfte überwachen und reagieren weiterhin auf solche Bedrohungen im gesamten Bundesstaat.






