16 March 2026, 10:44

Indischstämmige Amerikaner erobern die Spitzen der US-Politik

Ein detailliertes altes Kartenmaterial der Indianerkampagne von 1832, das Straßen, Flüsse und geografische Merkmale zeigt, mit Texten, die Kampagnen Details bereitstellen.

Indischstämmige Amerikaner erobern die Spitzen der US-Politik

Indischstämmige Amerikaner spielen eine zunehmend sichtbarere Rolle in der US-Politik. Vom Kongress bis zu Präsidentschaftskampagnen wächst ihr Einfluss in beiden großen Parteien. Einige haben bereits hohe Regierungspositionen erreicht und streben nun nach noch größeren Verantwortungen.

Kamala Harris schrieb Geschichte als erste indischstämmige Vizepräsidentin und erste Präsidentschaftskandidatin einer großen Partei mit indischen Wurzeln. Ihr Aufstieg ebnete anderen in der Demokratischen Partei den Weg, darunter Zohran Mamdani, der Bürgermeister von New York, und dem Abgeordneten Ro Khanna aus Kalifornien. Khanna gilt mittlerweile als möglicher demokratischer Bewerber für die Präsidentschaftswahl 2028.

Auf Seiten der Republikaner bewarben sich Persönlichkeiten wie Bobby Jindal, Nikki Haley und Vivek Ramaswamy um das Präsidentenamt. In der Regierung Trump fungierte Kash Patel als hoher FBI-Beamter, während Usha Vance, die Ehefrau von Vizepräsident JD Vance, ebenfalls indischstämmige Wurzeln hat.

Aktuell sitzen sechs indischstämmige Abgeordnete im Kongress – so viele wie nie zuvor. Der Abgeordnete Raja Krishnamoorthi, der für den Senat von Illinois kandidiert, könnte nach Harris erst der zweite Indischstämmige in dieser Kammer werden. Unterdessen gilt Nirav Shah, ein ehemaliger CDC-Beamter indischer Herkunft, als aussichtsreicher Anwärter in den Vorwahlen der Demokraten für das Gouverneuramt in Maine.

Die Zahl der indischstämmigen Amerikaner in der Politik steigt weiter an. Mit Kandidaten für Senat, Gouverneursposten und sogar das Präsidentenamt prägen sie die Führungsebene im ganzen Land. Diese Entwicklungen spiegeln tiefgreifendere Veränderungen in der demografischen Zusammensetzung und politischen Repräsentation der USA wider.

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