Inlyte und Ervin entwickeln Eisenpulver für revolutionäre Natrium-Batterien
Hannah RichterInlyte und Ervin entwickeln Eisenpulver für revolutionäre Natrium-Batterien
Inlyte Energy und Ervin Industries entwickeln Eisenpulver für Batterien der nächsten Generation
Inlyte Energy hat eine Partnerschaft mit dem US-amerikanischen Eisenhersteller Ervin Industries geschlossen, um Eisenpulver für Batterien der nächsten Generation zu entwickeln. Die Vereinbarung konzentriert sich auf die Verfeinerung von Materialien für Eisen-Natrium-Batteriesysteme mit dem Ziel, die Abhängigkeit von ausländischen Lieferketten zu verringern. Beide Unternehmen planen, die Produktion für großflächige Energiespeicherlösungen hochzufahren.
Die Zusammenarbeit soll die Spezifikationen des Eisenpulvers, die Materialeigenschaften und die Herstellungsverfahren für den Einsatz in Batterien optimieren. Inlyte, das derzeit den Standort für sein erstes US-Produktionswerk finalisiert, rechnet damit, dass die kommerziellen Lieferungen bis 2027 beginnen werden. Das Unternehmen arbeitet zudem mit HORIEN Salt Battery Solutions an Natrium-basierter Batterietechnologie.
Eisen und Natrium bieten einen entscheidenden Vorteil: Beide Rohstoffe sind in den USA weit verbreitet – im Gegensatz zu Lithium, dessen Markt von chinesischen Anbietern dominiert wird. Antonio Baclig, CEO von Inlyte Energy, betonte, dass die Partnerschaft die inländischen Lieferketten stärken und die Stromkosten senken werde. Ervin Industries, ein seit über einem Jahrhundert tätiger Hersteller von Eisenmaterialien, wird seine bestehenden Verfahren zur Eisenpulverherstellung für den Batterieeinsatz anpassen.
Trent Pearson, Präsident und CEO von Ervin Industries, zeigte sich begeistert über den Einstieg in den Energiesektor. Das gemeinsame Vorhaben zielt darauf ab, eine vollständig heimische Lieferkette für fortschrittliche Energietechnologien aufzubauen und sich damit von Abhängigkeiten aus dem Ausland zu lösen.
Die Kooperation zwischen Inlyte und Ervin Industries soll eine eigenständige Versorgung mit Batteriematerialien in den USA sicherstellen. Durch den Einsatz von Eisen und Natrium umgehen die Unternehmen die Abhängigkeit von importiertem Lithium. Die kommerzielle Produktion der neuen Batteriesysteme soll innerhalb der nächsten vier Jahre anlaufen.






