15 May 2026, 18:02

Iran-Krieg belastet deutsche Wirtschaft mit Energiekosten und Lieferkettenproblemen

Balkendiagramm, das die Anzahl der von COVID-19 betroffenen US-Geschäfte zeigt, aufgeschlüsselt nach Branche und Erholungsstatus, mit Text, der die wirtschaftliche Erholung angibt.

Iran-Krieg belastet deutsche Wirtschaft mit Energiekosten und Lieferkettenproblemen

Die wirtschaftliche Lage Deutschlands hat sich seit Ausbruch des Iran-Kriegs weiter eingetrübt. Die Geschäftserwartungen sinken, da steigende Energiekosten und Lieferkettenprobleme die Wirtschaft belasten. Das Bundeswirtschaftsministerium bewertet die Gesamtlage jedoch weiterhin als stabil.

Zu Jahresbeginn blieb die Wirtschaftstätigkeit trotz der Spannungen im Nahen Osten robust. Doch der Konflikt hat inzwischen die Rohstoffpreise in die Höhe getrieben und trifft vor allem die Hersteller – insbesondere in der Chemieindustrie. Auch Dienstleistungsbranchen, die auf die Binnennachfrage angewiesen sind, kämpfen mit unterbrochenen Lieferketten.

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Im März verzeichneten die Unternehmen einen deutlichen Anstieg der Neuaufträge, unter anderem weil viele Firmen Bestellungen vorgezogen haben, um künftige Preiserhöhungen zu umgehen. Doch die Inflationsdruck und die Unsicherheit durch den Krieg dämpfen nun die Nachfrage. Die Unternehmen melden gedämpfte Erwartungen, da die Kosten steigen und die Instabilität anhält.

Das Bundeswirtschaftsministerium betont, dass die deutsche Wirtschaft vorerst stabil bleibe. Doch Hersteller und Dienstleister sehen sich wachsenden Herausforderungen durch höhere Preise und Lieferengpässe gegenüber. Sollte sich der Konflikt weiter hinziehen, könnte dies die Stimmung in der Wirtschaft in den kommenden Monaten zusätzlich belasten.

Quelle