Jakutische Eisenbahn AG treibt Milliardenprojekte für Russlands Verkehrsnetz voran
Mila VoigtJakutische Eisenbahn AG treibt Milliardenprojekte für Russlands Verkehrsnetz voran
Die Jakutische Eisenbahn AG (SchDJa) hat mit dem russischen Verkehrsministerium wichtige Vereinbarungen zur Förderung großer Verkehrsprojekte getroffen. Die Absprachen wurden während des ersten Internationalen Transport- und Logistikforums in St. Petersburg finalisiert. Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Integration neuer Eisenbahnstrecken und Brückenverbindungen in die langfristigen Infrastrukturpläne des Landes.
Eine Delegation aus Jakutien unter der Leitung des regionalen Ministerpräsidenten Kirill Bytschkow nahm vom 1. bis 3. April am Forum teil. Begleitet wurde er von Wassili Schimochin, dem Vorstandsvorsitzenden der SchDJa, dem Geschäftsführer Dmitri Kondratow und der stellvertretenden Leiterin des Moskauer Büros des Unternehmens, Julija Rjasnowa. Die Veranstaltung fand im ExpoForum-Kongress- und Ausstellungszentrum statt und wurde von der Roskongress-Stiftung mit Unterstützung der Regierung organisiert.
Während eines Treffens mit dem stellvertretenden Verkehrsminister Alexei Schilo einigte man sich darauf, die Eisenbahnstrecke Nischni Bestjach–Magadan in die russische Verkehrsstrategie bis 2050 aufzunehmen. Zudem wurden Pläne für eine Brückenquerung über den Amur erörtert. In einer separaten Sitzung mit dem stellvertretenden Minister Igor Kostjutschenko präsentierte Dmitri Kondratow Vorschläge für einen kombinierten Straßen- und Schienenkorridor, der Brücken über die Flüsse Aldan und Amga in der Nähe von Chandyga vorsieht.
Auch Wassili Schimochin, Vorstandsvorsitzender der SchDJa, führte Gespräche mit Konstantin Chromuschkin und Andrei Borodin. Dabei ging es vor allem um die Ausweitung der Zusammenarbeit für den Nordost-Transportkorridor sowie um den Einsatz von Fachwissen im Brücken- und Eisenbahnbau.
Die getroffenen Vereinbarungen markieren einen wichtigen Schritt zur Integration der Strecke Nischni Bestjach–Magadan in das zukünftige russische Verkehrsnetz. Die Pläne für neue Brückenbauwerke und Korridorgestaltungen werden nun im Rahmen der aktualisierten Strategie vorangetrieben. Das Forum bot eine Plattform für konkrete Entscheidungen zur langfristigen Infrastrukturentwicklung.






