Johannes Høsflot Klæbo kämpft mit Internetproblemen bei Olympia – doch sein Fokus bleibt ungebrochen
Lina SeidelJohannes Høsflot Klæbo kämpft mit Internetproblemen bei Olympia – doch sein Fokus bleibt ungebrochen
Norwegens Langläufer Johannes Høsflot Klæbo kämpft bei den Olympischen Winterspielen in Italien mit einem unerwarteten Problem: schlechtem Internet in seinem Zimmer. Trotz dieser Panne bleibt der Athlet konzentriert – schließlich gilt er in sechs Disziplinen als Top-Favorit.
Klæbo hat das Verbindungsproblem bereits gemeldet und sogar angeboten, für eine Lösung extra zu zahlen. Ein Zimmerwechsel brachte jedoch keine Besserung, sodass er sein "Gaming-Setup" – bestehend aus Monitor und Konsole – nicht nutzen kann. Doch die technischen Schwierigkeiten lenken ihn nicht von seinen sportlichen Zielen ab.
Der 27-Jährige reist mit einer beeindruckenden Bilanz nach Italien: Bei der WM im vergangenen Jahr in Trondheim holte er sechs Goldmedaillen. Auch seine olympische Vergangenheit ist glanzvoll – sieben Medaillen, davon fünf in Gold, sprechen für sich.
In den kommenden zwei Wochen wird Klæbo in sechs Wettbewerben antreten. Experten sehen ihn in jedem als Favoriten, doch zunächst muss er sicherstellen, dass seine Vorbereitung trotz der technischen Störung planmäßig verläuft.
Seine Internetprobleme zeigen, wie selbst kleine, aber nervige Hindernisse Athleten belasten können, die auf private Technik angewiesen sind. Da keine schnelle Lösung in Sicht ist, setzt Klæbo weiterhin alles auf seine Leistung bei den Spielen. Seine Erfolgsbilanz und Entschlossenheit machen ihn in jedem Rennen zu einem ernsthaften Medaillenanwärter.