15 May 2026, 16:02

Jordana Brewster fordert mehr Tiefe für Mia Toretto im finalen Fast & Furious

Plakat für 'Sweet Annie Moore und die Casino Girl' mit zwei Schauspielern, mit fetter Titeltext auf einem hellgelben Hintergrund.

Jordana Brewster fordert mehr Tiefe für Mia Toretto im finalen Fast & Furious

Jordana Brewster blickt auf 25 Jahre als Mia Toretto im Fast & Furious-Universum zurück

Bei einer Vorführung des Originalfilms in Cannes sprach die Schauspielerin über ihre Wünsche für die Zukunft der Figur – darunter eine stärkere Rolle im finalen Film und eine tiefere Auseinandersetzung mit dem Thema Mutterschaft.

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums von The Fast and the Furious nahm Brewster in Cannes an einer Sondervorführung teil, gemeinsam mit weiteren Original-Darstellern und Meadow Walker, der Tochter des verstorbenen Paul Walker. Die Veranstaltung, Teil der Kering Women in Motion-Reihe, bot ihr die Gelegenheit, mit Variety-Redakteurin Angelique Jackson über die Entwicklung der Franchise zu sprechen. Dabei betonte sie, wie die praktischen Stunts und echten Fahrszenen des ersten Teils eine rohe Energie erzeugten, die in späteren Filmen – mit zunehmendem Einsatz von CGI – verloren ging.

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In den frühen Teilen war Mia eine aktive Figur, selbst noch in Fast Five, als sie schwanger war. Doch mit dem wachsenden Ausmaß der Reihe spürte Brewster, wie die Handlungsmacht ihrer Rolle schwand – statt die Geschehnisse zu prägen, reagierte Mia zunehmend nur noch darauf. Für den anstehenden elften und angeblich letzten Teil, Fast Forever, wünscht sich die Schauspielerin, dass Mia die Kontrolle über ihre eigene Geschichte zurückerlangt.

Zudem hofft Brewster, dass das Franchise Mias Leben als Mutter erkundet – inklusive der Herausforderungen, Jungen großzuziehen. Mit Wehmut erinnerte sie sich an die Zusammenarbeit mit Paul Walker, der den Actionszenen mit seiner Leidenschaft fürs Fahren eine besondere Authentizität verlieh. Die Cannes-Vorführung des Originalfilms erinnerte sie daran, wie sehr das Publikum damals die geerdete, aber atemberaubende Energie des Films lieben gelernt hatte.

Mit Fast Forever am Horizont könnte Brewsters Rückkehr als Mia Toretto der Figur neue Tiefe verleihen. Der finale Film könnte das Markenzeichen der Reihe – spektakuläre Action – mit dem persönlichen, handfesten Erzählstil der frühen Teile verbinden. Die Fans werden sehen, ob Mia erneut vom Beifahrer zum Lenker ihres eigenen Schicksals wird.

Quelle