23 March 2026, 04:33

Jugendbanden terrorisieren Ashton-in-Makerfield: Händler leben in Angst vor nächtlichen Übergriffen

Gruppe von Kindern, die nachts eine Straße entlanggehen, jeder hält eine Tasche, mit einem Fahrrad an einer Wand gelehnt und Gebäuden im Hintergrund.

Jugendbanden terrorisieren Ashton-in-Makerfield: Händler leben in Angst vor nächtlichen Übergriffen

Eine Gruppe von Jugendlichen auf Mountainbikes terrorisiert seit Wochen Geschäfte in Ashton-in-Makerfield bei Wigan. Die bis zu 30köpfige Bande wirft mit Steinen, demoliert Bushaltestellen und stiehlt aus Läden. Die Café-Besitzerin Helen Lawson filmte ihre Ausschreitungen – das Video löste in der Gemeinde Empörung aus.

Die gewalttätigen Übergriffe sind für die lokalen Händler mittlerweile an der Tagesordnung. Ein Ladeninhaber gab zu, aus Angst früher zu schließen, und bezeichnete die Straße nachts als "No-Go-Area". Am 8. Februar machten mehrere Geschäfte vorzeitig dicht, nachdem die Gruppe für Chaos gesorgt hatte.

Die Stadt erlebt eine Welle ähnlicher Vorfälle: Ein Mädchen wurde auf einem Parkplatz angegriffen, in einem anderen Fall stürzten drei Jungen nach einer Schlägerei aus einem Bus. Diebahl und Bedrohungen gehören für viele Händler inzwischen zum Alltag – die Angst vor weiteren Angriffen wächst.

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Der örtliche Stadtrat Danny Fletcher hat sich eingeschaltet und wendet sich an Schulen sowie die Polizei, um das Problem in den Griff zu bekommen. Inspektor Sam Davies von der Polizei von Greater Manchester bestätigte, dass die Bekämpfung der Kriminalität im Viertel Priorität habe. Beamte arbeiten daran, das Vertrauen der Bevölkerung zurückzugewinnen.

Unterdessen investiert der Rat von Wigan 6,6 Millionen Pfund in die Umgestaltung der Innenstadt. Das Projekt soll neue Unternehmen anlocken und bestehende unterstützen. Doch die Händler betonen: Ohne ein Ende der Belästigungen wird der Plan scheitern.

Die Videoaufnahmen der Bande haben zu breiter Empörung geführt. Anwohner fordern Lösungen – von sozialem Pflichtjahr bis zur Identifizierung der beteiligten Jugendlichen. Zwar wurden Schulen kontaktiert, doch wie viele Eltern bisher erreicht wurden, ist unklar. Die Polizei beobachtet die Lage weiter, während die Gemeinde nach Taten verlangt.

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