06 May 2026, 16:32

Kaliforniens Gouverneurswahl: Newsoms Erbe zwischen Lob und harter Kritik

Eine Zeichnung eines Mannes mit einem nachdenklichen Gesichtsausdruck, betitelt "Zustand der Umfrage mit beiden Kandidaten während der Wahl", begleitet von Text in fetter Schrift.

Kaliforniens Gouverneurswahl: Newsoms Erbe zwischen Lob und harter Kritik

Kaliforniens nächster Gouverneurswahlkampf nimmt Gestalt an, während die Wähler die Führung von Gouverneur Gavin Newsom bewerten. Mit einer Mischung aus demokratischen und republikanischen Herausforderern hat die Debatte über die zukünftige Ausrichtung des Bundesstaats an Fahrt aufgenommen. Sowohl Kritiker als auch Unterstützer äußern sich dazu, wie es mit dem höchsten Amt des Staates weitergehen soll.

Die Amtszeit von Gouverneur Gavin Newsom stößt bei politischen Akteuren auf geteilte Reaktionen. Der ehemalige Bürgermeister von Los Angeles, Antonio Villaraigosa, bezeichnete sie als „inszeniert“, während der Milliardär und Aktivist Tom Steyer Newsom als „progressiv“ einstuft. Die ehemalige Abgeordnete des Orange County, Katie Porter, beschrieb seinen Ansatz hingegen als „mutig“.

Unter den demokratischen Herausforderern argumentiert San Josés Bürgermeister Matt Mahan, Kalifornien brauche eine Hinwendung zur politischen Mitte. „Wir brauchen keine MAGA-Werte“, erklärte er, „aber auch keine bloße Fortsetzung des Bisherigen.“ Mahan nannte Newsoms Arbeit „unvollendet“ und präsentiert sich selbst als pragmatische Alternative.

Auf republikanischer Seite bieten die beiden Favoriten – der ehemalige Fox-News-Moderator Steve Hilton und der Sheriff des Riverside County, Chad Bianco – den schärfsten Kontrast zu Newsoms Politik. Hilton machte die demokratische Führung für die explodierenden Wohnkosten in Kalifornien verantwortlich – nicht den früheren Präsidenten Donald Trump. Bianco ging noch weiter und erklärte, die Demokraten hätten den Bundesstaat „ruiniert“.

Im Wahlkampf wurden auch die beiden führenden demokratischen Kandidaten, Xavier Becerra und Tom Steyer, angegriffen, während die Konkurrenten um einen Platz in der Stichwahl ringen. Jeder Bewerber wirbt mit seiner Vision für Kalifornien und bereitet damit den Boden für einen hart umkämpften Wahlkampf.

Der Ausgang des Gouverneurswahlkampfs hängt nun davon ab, ob die Wähler Kontinuität oder Wandel wollen. Da sowohl Republikaner als auch gemäßigtere Demokraten Newsoms Bilanz infrage stellen, wird sich der Wahlkampf voraussichtlich auf die Themen Wohnungsbau, politische Ausrichtung und Führungsstil konzentrieren. Das Ergebnis wird den politischen Kurs Kaliforniens für die kommenden Jahre prägen.

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