07 April 2026, 04:33

Kanada verdoppelt Schutzgebiete bis 2030 mit 3,8-Milliarden-Strategie für Natur und Artenvielfalt

Whiteboard mit einer handgezeichneten Karte von Kanada, beschriftet mit "Ressourcen" und "Mögliche Kanada", mit einem Kaffeebecher in der oberen rechten Ecke.

Kanada verdoppelt Schutzgebiete bis 2030 mit 3,8-Milliarden-Strategie für Natur und Artenvielfalt

Kanada hat eine ehrgeizige Naturstrategie im Umfang von 3,8 Milliarden kanadischen Dollar gestartet, um seine geschützten Land- und Wasserflächen auszuweiten. Das Vorhaben zielt darauf ab, die Schutzgebiete bis 2030 zu verdoppeln und sich damit an globale Ziele zum Erhalt der biologischen Vielfalt anzulehnen. Premierminister Justin Trudeau kündigte die Initiative als Teil umfassender Bemühungen an, den Umweltschutz in die nationale Wirtschaftsplanung zu integrieren.

Die neue Strategie sieht vor, in den nächsten vier Jahren mindestens 1,6 Millionen Quadratkilometer Land und bis zu 700.000 Quadratkilometer Meer zu schützen. Dazu gehören bis zu 14 neue marine Schutz- und Erhaltungsgebiete, was Kanadas Engagement für die Bewahrung seiner riesigen natürlichen Ressourcen unterstreicht. Das Land beherbergt etwa 20 % des Süßwassers der Welt, 37 % seiner Seen und 25 % seiner Feuchtgebiete – seine Naturschutzmaßnahmen sind daher von globaler Bedeutung.

Der Plan führt strengere Nutzungsvorschriften für Land ein, insbesondere in Regionen, die mit Rohstoffabbau und indigenem Landmanagement verbunden sind. Durch die Ausrichtung am Kunming-Montrealer Globalen Rahmenabkommen für Biodiversität beschleunigt Kanada die Fortschritte hin zum internationalen Ziel, bis 2030 30 % der Land- und Meeresflächen zu schützen. Die Finanzierung von 3,8 Milliarden kanadischen Dollar stellt sicher, dass der Artenschutz nun ein zentraler Bestandteil der Finanzpolitik ist und Umweltziele in wirtschaftliche Entscheidungen eingebettet werden.

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Premierminister Trudeau bestätigte, dass sich die Initiative auf terrestrische und marine Ökosysteme konzentrieren wird. Die Strategie unterstützt zudem von Indigenen geleitete Naturschutzprojekte und anerkennt deren Rolle bei der nachhaltigen Bewirtschaftung von Land. Mit dieser Investition positioniert sich Kanada als Vorreiter in globalen Naturschutzbemühungen und geht gleichzeitig Klimawandel und Lebensraumverlust an.

Die 3,8-Milliarden-Strategie markiert einen bedeutenden Schritt in Kanadas Umweltpolitik und setzt klare Ziele für den Schutz von Land und Meer. In den nächsten zehn Jahren wird die Ausweitung der Schutzgebiete die Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen im gesamten Land neu gestalten. Der Erfolg des Plans hängt von der fortgesetzten Zusammenarbeit zwischen Regierung, indigenen Gemeinschaften und Vertretern der Wirtschaft ab.

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