Kanye West entschuldigt sich für antisemitische Äußerungen – und führt sie auf Hirnschädigung zurück
Lina SeidelKanye West entschuldigt sich für antisemitische Äußerungen – und führt sie auf Hirnschädigung zurück
Kanye West führt seine früheren antisemitischen Äußerungen auf eine nicht diagnostizierte Hirnschädigung zurück, die er bei einem Autounfall vor 25 Jahren erlitten haben soll. Der Rapper entschuldigte sich kürzlich in einer ganzseitigen Anzeige im Wall Street Journal öffentlich für diese Bemerkungen. Unterdessen sorgen seine juristischen Auseinandersetzungen für Aufsehen, nachdem ein Richter ihn und seine Frau Bianca Censori wegen ihrer Kleidung im Gerichtssaal ermahnt hatte.
Wests umstrittene Aussagen führten zur Absage seines Auftritts beim Wireless Festival in Großbritannien. Die Veranstalter strichen ihn aus dem Line-up und verwiesen dabei auf seine Geschichte antisemitischer Äußerungen. Zur gleichen Zeit zog er einen geplanten Konzertauftritt in Frankreich in Erwägung, abzusagen – aus Sorge vor möglichen Einreisebeschränkungen.
Im Gerichtssaal wies Richter Brock T. Hammond West und Censori ausdrücklich an, sich angemessen zu kleiden. Die Warnung erfolgte, nachdem Censori zuvor mit auffälligen Outfits Aufsehen erregt hatte, darunter ein hautfarbener Body über silbernen Metall-Leggings – ein Ensemble, das einen Kleidungszwischenfall riskierte. Diesmal hielt sie sich an den Dresscode und erschien in einem zugeknöpften schwarzen Cardigan und einem langen schwarzen Bleistiftrock.
Außerhalb des Gerichtsraums wurden die beiden bei einem romantischen Abend im Chateau Marmont in Los Angeles gesichtet. Sie waren in ein lebhaftes Gespräch mit einer nicht identifizierten Person vertieft.
Wests Entschuldigung im Wall Street Journal markiert eine öffentliche Kehrtwende von seinen früheren Aussagen. Die rechtlichen und beruflichen Folgen seiner früheren Äußerungen ziehen weiterhin Kreise, während seine und Censoris Gerichtsauftritte weiterhin unter Beobachtung stehen. Die nächsten Schritte des Paares – sowohl juristisch als auch in der Öffentlichkeit – werden voraussichtlich im Rampenlicht bleiben.






