12 April 2026, 14:07

Kempen startet elektrisches Carsharing, um Privatwagen zu ersetzen

Elektrisches Auto an einer Straßenladestation mit Gras, Bäumen, Strommasten, Gebäuden und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Kempen startet elektrisches Carsharing, um Privatwagen zu ersetzen

Neue Initiative in Kempen treibt elektrisches Carsharing voran, um Privatfahrzeuge zu ersetzen

In Kempen setzt sich ein neu gegründeter Verein für ein elektrisches Carsharing-Angebot ein, um die Abhängigkeit von privaten Autos zu verringern. Die Gruppe eCARsharing Kempen hat über ein Jahr lang verschiedene Modelle untersucht und vor Ort Unterstützung aufgebaut. Die Verantwortlichen betonen, dass steigende Spritpreise und Klimaziele den Wandel jetzt dringend erforderlich machen.

Die Initiative startete vor mehr als einem Jahr mit Analysen zu bestehenden E-Carsharing-Projekten und deren Übertragbarkeit auf Kempen. Die Organisatoren prüften unterschiedliche Konzepte, bevor sie sich offiziell als Verein registrieren ließen. Bisher wurden notwendige Ausgaben wie Logo, Website und Werbematerialien durch private Spenden finanziert.

Der Vorstand steht in engem Austausch mit dem Amt für Umwelt- und Klimaschutz der Stadt Kempen. Regelmäßige Gespräche mit Mobilitätsverantwortlichen sorgen dafür, dass das Projekt in die lokalen Nachhaltigkeitsstrategien eingebunden wird. Vereinsvorsitzender Roger Buschfeld verweist auf die stark gestiegenen Kraftstoffpreise – angetrieben durch globale Konflikte – als Beleg dafür, dass Alternativen zu fossilen Brennstoffen längst überfällig sind.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Langfristig will die Gruppe zunächst ein Angebot in Kempen aufbauen und es später auf die umliegende Region ausweiten. Die Mitglieder gehen davon aus, dass viele Haushalte auf ein zweites oder drittes Auto verzichten können, sobald gemeinsame E-Fahrzeuge verfügbar sind. Angesichts der Dekarbonisierungsziele sehen sie einen Wandel der Mobilitätsgewohnheiten als unvermeidbar an.

Der Verein verfügt mittlerweile über einen ausgearbeiteten Plan und erste Finanzmittel für die Umsetzung. Bei Erfolg könnte das Projekt den Privatbesitz von Autos in Kempen und Umgebung reduzieren. In der nächsten Phase geht es darum, aus Forschungsergebnissen und Partnerschaften einen funktionsfähigen Service zu entwickeln.

Quelle