Kenia dominiert den 130. Boston-Marathon mit neuen Rekorden und Emotionen
Lina SeidelKenia dominiert den 130. Boston-Marathon mit neuen Rekorden und Emotionen
Der 130. Boston-Marathon fand am Patriots' Day bei milden Temperaturen um etwa 10 Grad Celsius statt und bot mit über 30.000 Läuferinnen und Läufern die Bühne für Rekordleistungen und packende Wettkämpfe.
Der Startschuss für die Wettkämpfe der Rollstuhlfahrer fiel um 9:06 Uhr, bevor um 9:37 Uhr die Profis an den Start gingen. Die übrigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden in sechs getrennten Startblöcken auf die Strecke geschickt.
Im Herrenrennen setzte sich John Korir aus Kenia durch und überquerte als Erster die Ziellinie – dabei stellte er einen neuen Streckenrekord auf. Bei den Frauen sicherte sich ebenfalls eine Kenianerin den Sieg: Sharon Lokedi triumphierte in der Profi-Wertung.
In den Rollstuhl-Wettbewerben feierte Marcel Hug seinen neunten Sieg beim Boston-Marathon in der Herrenklasse. Eden Rainbow-Cooper gewann das Rennen der Frauen und holte sich damit ihren zweiten Triumph bei diesem Event. Jack Fultz, Sieger des Boston-Marathons von 1976, übernahm in diesem Jahr die Rolle des Grand Marshal.
Der Marathon bot in allen Kategorien herausragende Leistungen, wobei kenianische Athletinnen und Athleten die Profi-Wertungen dominierten. Beide Rollstuhl-Champions festigten mit ihren Erfolgen den Ruf des Rennens als Schauplatz von Ausdauer und Spitzenleistungen.






