07 April 2026, 06:32

König Charles III. reist zu Amerikas 250. Jubiläum – doch Streit um Staatsbesuch entbrennt

Plakat, das den Prinzen und die Prinzessin von Wales während ihrer königlichen Tour durch Indien und Burma 1905-1906 zeigt, mit Porträts, Logos und Texten, die den Zweck und das Protokoll des diplomatischen Ereignisses erläutern.

König Charles III. reist zu Amerikas 250. Jubiläum – doch Streit um Staatsbesuch entbrennt

König Charles III. wird im Juni die USA besuchen, um an den 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit zu erinnern. Die Reise unterstreicht die langjährigen Verbindungen zwischen der britischen Monarchie und den Vereinigten Staaten. Unterdessen hat der Vorsitzende der Liberal Democrats, Sir Ed Davey, den König aufgefordert, den Staatsbesuch abzusagen.

Der König hegt seit Langem eine Bewunderung für die USA – bereits 1970 besuchte er als Student das Oval Office. Sein bevorstehender Trip knüpft an eine Tradition der königlichen Diplomatie an, die oft die Beziehungen zwischen Großbritannien und den USA gestärkt hat. Der ehemalige US-Präsident Donald Trump lobte sowohl die verstorbene Königin als auch den König und bezeichnete ihre Rollen als entscheidend für die Aufrechterhaltung der sogenannten "besonderen Beziehung".

Trumps eigener Staatsbesuch in London im Jahr 2019 war ein Höhepunkt seiner ersten Amtszeit. Das Ereignis betonte die symbolische Bedeutung königlicher Begegnungen in der internationalen Politik. Doch nicht alle historischen Royal Visits verliefen reibungslos: 1978 empfingen die Liberal Democrats – damals unter der Führung von David Steel – den rumänischen Diktator Nicolae Ceaușescu in Großbritannien. Steel schenkte Ceaușescu einen Labrador-Welpen namens Gladstone, den der Diktator später zum "Ehrenoberst" ernannte.

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Der Besuch des Königs wird einen bedeutenden diplomatischen Moment markieren und die Bindungen zwischen den beiden Nationen festigen. Die Forderungen von Sir Ed Davey nach einer Absage der Reise fügen der Debatte jedoch eine politische Dimension hinzu. Ungeachtet wechselnder politischer Meinungen bleibt die Rolle der Monarchie bei der Gestaltung der britisch-amerikanischen Beziehungen zentral.

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