06 May 2026, 16:32

Kriegsrisikoprämien explodieren: Wie globale Konflikte den Handel belasten

Kreuzworträtsel mit den Wörtern "Verlust", "Risiko" und "Risiko" auf einer Zeitung, die mit Finanztext und Zahlen gefüllt ist.

Kriegsrisikoprämien explodieren: Wie globale Konflikte den Handel belasten

Die Kosten für Transportversicherungen steigen, da weltweite Konflikte die Kriegsrisikoprämien in die Höhe treiben. Sendungen, die durch Hochrisikogebiete transportiert werden, sind nun mit höheren Ausgaben konfrontiert, was Unternehmen zwingt, ihre Routen zu überdenken. Die Lage belastet ein ohnehin schon angespanntes globales Handelssystem zusätzlich.

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Anhaltende Konflikte in Regionen wie Israel und Palästina, der Ukraine und Russland sowie die steigenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran haben die Energiemärkte und Handelsströme durcheinandergebracht. Diese Störungen, kombiniert mit Sanktionen und einer schwächeren globalen Handelsdynamik, bremsen das Wachstum im Bereich der See-, Luft- und Transportversicherungen (MAT).

Kriegsrisikoprämien werden mittlerweile je nach Exposition gegenüber international anerkannten Konfliktzonen angepasst. In extremen Fällen haben Versicherer den Kriegsrisikoschutz für bestimmte Gebiete sogar vollständig ausgesetzt, sodass Frachteigentümer nach alternativen Lösungen suchen müssen. Die Grundprämien für Seefrachtversicherungen bleiben zwar stabil, doch der starke Anstieg der Kriegsrisikokosten führt zu Preisschwankungen und erschwert die Risikobewertung.

Daten zeigen, dass die Schadensfälle im MAT-Segment je nach Frachtart variieren: Massengüter verzeichnen häufiger Verluste, während spezialisierte oder hochwertige Sendungen stärker von finanziellen Einbußen betroffen sind. Die gestiegenen Prämien wirken sich zudem auf die Logistik aus und treiben die Gesamtkosten für Verschiffung und Betrieb in die Höhe.

Unternehmen müssen nun ihre Versandrouten sorgfältig prüfen und ihr Risiko in Konfliktgebieten bewerten, wenn sie Versicherungen abschließen. Die steigenden Kosten und mögliche Deckungslücken erhöhen die Komplexität globaler Lieferketten. Frachteigentümer sehen sich höheren Ausgaben und größerer Unsicherheit gegenüber, wenn es darum geht, zuverlässigen Schutz für ihre Waren zu sichern.

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