Lakers kämpfen mit Erschöpfung – Rockets nutzen Altersvorteil in Spiel 4 aus
Emil LangeLakers kämpfen mit Erschöpfung – Rockets nutzen Altersvorteil in Spiel 4 aus
Die Los Angeles Lakers mussten in Spiel 4 gegen die Houston Rockets eine harte Niederlage einstecken, wobei Erschöpfung eine entscheidende Rolle spielte. Nach dem kräftezehrenden Spiel 3, in dem LeBron James fast 46 Minuten auf dem Platz stand – seine längste Spielzeit seit drei Jahren – hatte das Team Schwierigkeiten, sich rechtzeitig zu erholen.
Die Lakers gingen mit nur einem Ruhetag in Spiel 4, deutlich weniger als die üblichen zwei Tage. Anzeichen von Müdigkeit zeigten sich früh: Die Mannschaft beging 23 Ballverluste, viele davon auf übermüdetes Spiel zurückzuführen. Besonders LeBron James hatte einen schlechten Abend – er traf nur einen von acht Würfen und verursachte acht Ballverluste.
Die Rockets hingegen wirkten über weite Strecken energiegeladener. Ihr Kader – ohne die Veteranen – kommt auf ein Durchschnittsalter von 25,6 Jahren und ist damit deutlich jünger als das der Lakers mit 29,8 Jahren, dem vierthöchsten Schnitt in der NBA. Dieser Altersvorteil half Houston, sich schneller zu erholen und Los Angeles in der Schlussphase zu übertrumpfen.
Marcus Smart räumte später ein, dass sowohl mentale als auch körperliche Erschöpfung das Team belastet hätten. Trotz des Rückschlags führen die Lakers in der Serie weiterhin mit 3:1. Nun haben sie zwei volle Tage Zeit zur Erholung, bevor Spiel 5 ansteht.
Die Niederlage in Spiel 4 unterstrich die Folgen der kurzen Regenerationsphase. Mit zwei freien Tagen vor dem nächsten Spiel wollen die Lakers sich neu formieren und ihre Probleme mit den Ballverlusten in den Griff bekommen. Die Serie verlagert sich nun zurück nach Los Angeles, wo das Team den Sack zumachen will.






