Liechtenstein und Hessen stärken Finanz- und Sicherheitskooperation bei Gipfeltreffen
Mila VoigtLiechtenstein und Hessen stärken Finanz- und Sicherheitskooperation bei Gipfeltreffen
Liechtensteins Ministerpräsidentin Brigitte Haas traf sich diese Woche in Wiesbaden mit dem hessischen Ministerpräsidenten Boris Rhein. Die beiden Regierungschefs erörterten Möglichkeiten, die Beziehungen zwischen ihren Regionen zu vertiefen – mit Schwerpunkt auf Finanzen, Sicherheit und Investitionschancen.
Die Gespräche fanden in der Staatskanzlei statt, wo beide Seiten die Zusammenarbeit auf den Finanzmärkten sowie die innere Sicherheit bewerteten. Rhein bezeichnete Liechtenstein als zuverlässigen Partner und betonte dessen überproportionalen Einfluss trotz seiner geringen Größe.
Haas hob hervor, dass die Beziehung zwischen Hessen und Liechtenstein über wirtschaftliche Aspekte hinausgehe. Sie verwies auf langjährige Verbindungen, die auch politische und gesellschaftliche Bereiche umfassen.
Hessen, als eine der wirtschaftlichen Schlüsseregionen Deutschlands, baut seine Partnerschaften gezielt aus. Ziel des Treffens war es, die Zusammenarbeit zu intensivieren, Investitionen zu erleichtern und bürokratische Hürden abzubauen. Beide Seiten einigten sich auf eine gemeinsame Vision, in der Frankfurt und Vaduz als starkes Duo in der europäischen Finanzlandschaft agieren.
Die Gespräche endeten mit dem Bekenntnis zu einer engeren Kooperation. Künftige Schritte sollen sich auf gemeinsame Projekte, regulatorische Abstimmung und Sicherheitsinitiativen konzentrieren. Über frühere wirtschaftliche Abkommen zwischen den beiden Regionen wurde in den letzten Jahren nicht berichtet.






