18 April 2026, 00:41

Lissabons Basílica da Estrela: Barocke Pracht und königliche Geheimnisse

Innere eines Kirchenschiffs mit Stuhlreihen, Säulen, Buntglasfenstern und brennenden Kerzen, eingerichtet für eine Hochzeitszeremonie.

Lissabons Basílica da Estrela: Barocke Pracht und königliche Geheimnisse

Die Basílica da Estrela zählt zu den beeindruckendsten Wahrzeichen Lissabons. Das im 18. Jahrhundert erbaute Gotteshaus vereint barocke Pracht mit neoklassizistischer Eleganz. Zudem nimmt das Bauwerk einen besonderen Platz in der königlichen Geschichte ein – erst vor wenigen Jahren fand hier eine vielbeachtete Hochzeit statt.

Den Auftrag zum Bau der Basilika erteilte Königin Maria I. nach einem Gelübde an das Heilige Herz Jesu. Die Arbeiten begannen 1779, doch erst 1790 – zwei Jahre nach dem Tod ihres Sohnes, Dom José – wurde das Gebäude vollendet. Im prunkvollen Inneren des Tempels befinden sich mehrere Gemälde des berühmten italienischen Künstlers Pompeo Batoni.

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1910 erhielt die Basilika den Status eines Nationaldenkmals. Neben ihrer architektonischen Schönheit birgt sie für Besucher eine weniger bekannte Attraktion: einen "versteckten" Aussichtspunkt. Von hier aus eröffnet sich ein atemberaubendes 360-Grad-Panorama über Lissabon.

Jahrhunderte später blieb der Ort ein königlicher Favorit. 2021 heiratete Prinzessin Leopoldina den Unternehmer Bruno Pedrosa in einer Zeremonie, an der Mitglieder europäischer Königshäuser teilnahmen.

Heute ist die Basílica da Estrela ein Symbol des Glaubens und der Geschichte. Ihre Mischung aus künstlerischen Stilen und königlichen Bezügen zieht weiterhin Besucher an. Das Erbe des Monuments reicht von seinen Ursprüngen im 18. Jahrhundert bis zu seiner heutigen Bedeutung.

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