28 April 2026, 18:35

Malaysias Stromnetz hält trotz Rekordlast und steigender Brennstoffpreise stand

Liniengraph, der die erneuerbare Stromerzeugung nach Brennstoffart von 2000 bis 2040 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Malaysias Stromnetz hält trotz Rekordlast und steigender Brennstoffpreise stand

Malaysias Stromversorgung bleibt trotz steigender Brennstoffkosten und höherer Nachfrage stabil. Beamte warnen jedoch, dass die schwankenden Weltmarktpreise für Kohle und Gas in den kommenden Monaten die Erzeugungskosten in die Höhe treiben könnten. Ende April wurde ein neuer Spitzenwert beim Stromverbrauch verzeichnet, was das Netz zusätzlich belastet.

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Zwischen dem 20. und 25. April stieg die durchschnittliche Spitzenlast um 1,9 % auf 20.640 Megawatt (MW). Der höchste Ausschlag erreichte am 23. April mit 21.468 MW einen neuen Jahresrekord. Dieser Anstieg erfolgt zu einer Zeit, in der das Land stark von Kohle (54 %) und Gas (40 %) für die Stromerzeugung abhängig ist.

Im ersten Quartal 2026 beliefen sich die Kohleimporte auf 7,94 Millionen metrische Tonnen. Der Jahresbedarf wird auf 35,99 Millionen metrische Tonnen geschätzt – ein Zeichen für die anhaltende Abhängigkeit von importierten Brennstoffen. Gleichzeitig werden die Stromerzeugungskosten im Mai voraussichtlich steigen, da die Kohlepreise angezogen haben.

Rund 7,5 Millionen Haushaltskunden bleiben weiterhin vollständig von der automatischen Brennstoffkostenanpassung befreit. Dennoch warnen Beamte, dass unkontrollierte Preisschwankungen bei Kohle und Gas sich dennoch auf die Tarife anderer Verbraucher auswirken könnten.

Die Regierung beobachtet die Brennstoffmärkte weiterhin genau, um mögliche Kostenerhöhungen zu steuern. Angesichts steigender Nachfrage und der starken Abhängigkeit von Kohle und Gas bei der Stromerzeugung wird die Preisstabilität entscheidend sein, um Strom bezahlbar zu halten. Bisher bleibt das nationale Stromnetz trotz der finanziellen Belastungen sicher.

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