Manulife US REIT verlässt Restrukturierungsabkommen und setzt auf Portfolio-Wachstum
Lina SeidelManulife US REIT verlässt Restrukturierungsabkommen und setzt auf Portfolio-Wachstum
Manulife US Real Estate Investment Trust (MNULF) hat Pläne bekannt gegeben, das Master-Restrukturierungsabkommen (MRA) zu verlassen und sein Immobilienportfolio zu erweitern. Mit diesem Schritt soll der langfristige Wert für Investoren gesteigert werden. Die Ankündigung folgt auf eine Reihe finanzieller Updates, die während einer Investorenpräsentation am 21. April 2026 vorgestellt wurden.
Im Dezember 2025 hatten Anteilsinhaber und Kreditgeber den Growth and Value Up Plan sowie Zugeständnisse im Rahmen des MRA gebilligt. Die Bewertung des Portfolios war bis Ende desselben Jahres um 1,6 % gesunken und lag bei 913,8 Millionen US-Dollar.
Trotz des Wertverlusts sicherte sich MNULF im Jahr 2025 neue Mietverträge über eine Fläche von rund 38.700 Quadratmetern. Diese Mietabschlüsse machten 11,5 % der gesamten vermietbaren Fläche aus. Die Auslastungsquote betrug 67,7 %, bei einer gewichteten durchschnittlichen Restlaufzeit der Mietverträge von 4,5 Jahren.
Auch bei den Finanzkennzahlen gab es Anpassungen: Der gewichtete durchschnittliche Zinssatz verbesserte sich bis Ende 2025 auf 4,58 %. Gleichzeitig stieg die Gesamtverschuldung im selben Zeitraum auf 58,4 %.
In der jüngsten Präsentation wurde ein Strategiewechsel skizziert: MNULF setzt nun auf Diversifizierung, um seine Marktposition zu stärken. Der Ausstieg aus dem MRA unterstreicht das Bestreben nach mehr Flexibilität und Wachstum. Mit einer solideren finanziellen Basis und einer erneuerten Vermietungsstrategie positioniert sich das Unternehmen für eine stabilere Zukunft. Investoren werden die Umsetzung des neuen Plans in den kommenden Monaten genau verfolgen.






