21 March 2026, 10:01

Mariendorf wird neu erfunden: Gründerzentrum und nachhaltige Architektur im historischen Gaswerk

Altes Buch mit detaillierten Architekturplänen und Text, das eine Zeichnung des ursprünglichen Plans für das Königliche Hermwerk Berlin-Baklberg zeigt.

Mariendorf wird neu erfunden: Gründerzentrum und nachhaltige Architektur im historischen Gaswerk

Zwei große gewerbliche Projekte sollen den südlichen Teil des Berliner Ortsteils Mariendorf grundlegend verändern. Das historische Industriegebiet, in dem einst das Gaswerk Mariendorf ansässig war, wird nun modernisiert und erweitert. Geplant sind ein neues Gründerzentrum sowie ein großflächiges, nachhaltiges Gebäude, das alte und neue Architektur verbindet.

Das Gaswerk Mariendorf entstand zwischen 1900 und 1901 und wurde in den folgenden Jahrzehnten ausgebaut. Bis 1996 war es in Betrieb, dann wurde der Standort stillgelegt. Seit 2013 läuft die Umgestaltung des Areals, zu der auch Berlins größte Freiflächen-Photovoltaikanlage gehört.

Die jüngsten Pläne sehen ein neues, 22.000 Quadratmeter großes Gebäude mit Produktions- und Büroflächen vor, das nachhaltig konzipiert ist. In der Nähe bleiben der historische Gasbehälter und die Wassertürme – beide denkmalgeschützte Bauwerke – als prägende Elemente des Geländes erhalten.

Ein weiteres Projekt, ringberlin, verwandelt eine historische Industriehalle in ein kollaboratives Gründerzentrum. Ziel ist es, neue Unternehmen und Fachkräfte in das Viertel zu locken und so die wachsende Attraktivität des Bezirks zu stärken.

Laut aktuellen Unterlagen stehen im Rahmen der Entwicklungspläne für den Mariendorfer Marienpark keine weiteren historischen Bauwerke neben dem Gasbehälter und den Wassertürmen unter Denkmalschutz.

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Die Neugestaltung schafft moderne Arbeitsräume, bewahrt gleichzeitig aber das industrielle Erbe des Gebiets. Die neuen Gebäude und das Gründerzentrum sollen die lokale Wirtschaft beleben. Die Bauarbeiten finden in Abstimmung mit den bestehenden denkmalgeschützten Strukturen statt, um den historischen Charakter des Standorts zu erhalten.

Quelle