14 March 2026, 18:40

Massiver Widerstand gegen 175 geplante Schneekanonen in Leysin und Les Mosses

Eine Person auf Skiern mit einem Stock vor schneebedeckten Bergen im Hintergrund auf einem Plakat, das einen Wintersport in Graubünden, Schweiz, bewirbt, mit Text, der Informationen zum Sport enthält.

Massiver Widerstand gegen 175 geplante Schneekanonen in Leysin und Les Mosses

Ein umstrittenes Vorhaben, in Leysin und Les Mosses insgesamt 175 Schneekanonen aufzustellen, stößt auf massiven Widerstand. Über 500 Einsprüche von Anwohnern, Umweltschutzorganisationen und lokalen Behörden wurden eingereicht. Das Projekt befindet sich noch in der Planungsphase – bisher wurde keine der Anlagen installiert.

Geplant sind 109 Schneekanonen für Leysin und 66 für Les Mosses. Initiativen wie Non aux canons à neige argumentieren, dass künstliche Beschneiung die Umwelt schädigt und den Klimawandel verschärft. Ihre Bedenken haben breite Proteste ausgelöst.

Die Projektverantwortlichen haben den Entwurf überarbeitet, um die ökologischen Auswirkungen zu verringern. Die aktualisierte Planung erfolgte in Abstimmung mit dem Seilbahnbetreiber TLML, den Gemeindevertretungen, Umweltbehörden und unabhängigen Fachleuten. Mindestens 30 Prozent des benötigten Stroms sollen aus Wasserkraftturbinen stammen.

Trotz dieser Anpassungen halten die Proteste an. Baubeginn oder Installationen stehen noch aus, während die Diskussionen weitergehen.

Über die Zukunft des Projekts wird die Klärung der Einsprüche und die Erteilung der notwendigen Genehmigungen entscheiden. Sollte es umgesetzt werden, würde ein Teil der Anlagen mit erneuerbarer Energie betrieben. Vorerst bleibt die Debatte, wie Wintertourismus und Umweltschutz in Einklang zu bringen sind, jedoch ungelöst.

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