Melania Trump und Jimmy Kimmel: Ein eskalierender Medienkrieg mit politischen Folgen
Mila VoigtMelania Trump und Jimmy Kimmel: Ein eskalierender Medienkrieg mit politischen Folgen
Die Spannungen zwischen Melania Trump und dem Late-Night-Moderator Jimmy Kimmel haben sich in den letzten Wochen weiter zugespitzt. Die ehemalige First Lady wirft Kimmel vor, hetzerische und spaltende Sprache zu verwenden, während der Comedian sie weiterhin in seinen Shows auf die Schippe nimmt. Der Streit eskaliert zu einem Zeitpunkt, an dem der Sender ABC unter Druck gerät, Kimmels umstrittene Äußerungen über Trump und andere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens zu thematisieren.
Besonders verschärft hat sich der Konflikt, nachdem Melania Trump öffentlich über ihre frühere Verbindung zu Jeffrey Epstein gesprochen hatte. Kimmel wies ihre Aussagen als unwahr zurück und griff sie in seiner Sendung an. Später verspottete er auch die Amazon-Dokumentation Melania und bezeichnete sie als "75-Millionen-Dollar-Bestechung" – eine Stichelei, die die ehemalige First Lady zusätzlich verärgert hat.
Trump konterte mit einem Post auf X, in dem sie Kimmels Rhetorik als "zersetzend" verurteilte und behauptete, sie verschärfe die politische Spaltung in den USA. Wiederholt hat sie ABC aufgefordert einzugreifen und argumentiert, der Sender dürfe keine Plattform für das bieten, was sie als gewalttätige und hassvolle Sprache beschreibt.
Auch der Zeitpunkt von Kimmels "Witzen" steht in der Kritik. Nur zwei Tage vor einem Vorfall mit Schüssen bei der White House Correspondents' Dinner-Veranstaltung 2026 – der zu einer Evakuierung führte – ätzte er, Trump habe den "Glanz einer werdenden Witwe". Die Bemerkung löste Empörung aus, besonders nach dem Sicherheitsalarm.
Es ist nicht das erste Mal, dass Kimmels Kommentare für Aufsehen sorgen. ABC hatte ihn bereits nach anderen provokativen Aussagen vorübergehend vom Programm genommen, bevor er in seine Late-Night-Sendung zurückkehrte.
Melania Trump bleibt bei ihrer Forderung, dass ABC gegen Kimmel vorgehen müsse. Der Sender hat sich bisher nicht öffentlich zu ihren Vorwürfen geäußert. Derweil zeigt der Comedian keine Anzeichen, seine Kritik zu mäßigen – der Streit bleibt damit weiter im Rampenlicht.






