Mexiko-Stadt startet Großoffensive gegen Masern mit mobilen Impfstellen
Emil LangeMexiko-Stadt startet Großoffensive gegen Masern mit mobilen Impfstellen
Mexiko-Stadt intensiviert Masern-Impfkampagne nach aktuellem Anstieg der Fallzahlen
Als Reaktion auf den jüngsten Anstieg von Masernfällen hat Mexiko-Stadt seine Impfkampagne ausgeweitet. Die Behörden haben Impfstellen an wichtigen VerkehrsKnotenpunkten, Märkten und in Wohnvierteln eingerichtet, um möglichst viele Einwohner zu erreichen. Laut vorliegenden Aufzeichnungen wurden in der Hauptstadt im Jahr 2024 bisher keine bestätigten Masernfälle gemeldet.
Das Gesundheitssekretariat der Stadt hat Impfstände in zentralen Verkehrsnetzen aufgestellt, darunter ausgewählte Stationen der Metro, des Metrobús (insbesondere Linie 1) sowie des Seilbahnsystems Cablebús. Für jeden Stadtbezirk wurde ein detaillierter Plan mit Standorten und Öffnungszeiten veröffentlicht.
Über die VerkehrsKnotenpunkte hinaus gehen Gesundheitsteams von Haus zu Haus in den Stadtvierteln. Zusätzliche Impfmodule wurden an stark frequentierten Orten wie dem Großmarkt Central de Abasto aufgestellt. Bundes- und Kommunalbehörden rufen alle impfberechtigten Einwohner auf, sich impfen zu lassen, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
Die Behörden bestätigten, dass Mexiko über ausreichend Masern-Impfstoffe verfügt, um die Nachfrage zu decken. Die Initiative ist Teil umfassender Bemühungen, Ausbrüche in anderen Regionen einzudämmen und die geringe Übertragungsrate in der Hauptstadt aufrechtzuerhalten.
Ziel der Kampagne ist es, durch einfachen Zugang an Haltestellen, Märkten und in Haushalten die Immunität in der gesamten Stadt zu stärken. Da in Mexiko-Stadt in diesem Jahr keine bestätigten Masernfälle verzeichnet wurden, konzentrieren sich die Behörden darauf, den Ausbruch einzudämmen. Die Einwohner werden aufgefordert, die veröffentlichten Pläne zu prüfen und die nächstgelegene Impfstelle aufzusuchen.






