Milliardär Ellison und "Robin Hood 702": Kurioser Rechtsstreit um geheime Spitznamen
Lina SeidelMilliardär Ellison und "Robin Hood 702": Kurioser Rechtsstreit um geheime Spitznamen
Ein aufsehenerregender Rechtsstreit zwischen dem Milliardär Lawrence Ellison und dem Unternehmer RJ Cipriani aus Rhode Island rückt ungewöhnliche Spitznamen in den Fokus. Aus Gerichtsunterlagen gehen Behauptungen über private Kosenamen hervor, darunter die Bezeichnung Ellisons als "Bad Doggy" und Ciprianis als "Robin Hood 702".
RJ Cipriani, der Mann hinter der 150-Millionen-Dollar-Klage, ist unter dem Pseudonym "Robin Hood 702" bekannt. Seine Anwälte erklären, er wolle mögliche Entschädigungszahlungen nutzen, um benachteiligte Gemeinschaften weltweit zu unterstützen.
In einem jüngsten Schriftsatz wird erwähnt, dass enge Freunde Ellisons ihn angeblich "Bad Doggy" nennen. Öffentliche Aufzeichnungen oder bekannte Quellen, die den Oracle-Mitgründer mit diesem Spitznamen in Verbindung bringen, gibt es jedoch nicht. Ellison, der bereits als "Der Hai" für seine scharfen Investmentstrategien bekannt ist, hat sich zu den Vorwürfen nicht geäußert.
In den Fall verwickelt sind auch andere Personen mit bewegter Vergangenheit. Der Unternehmer Angelo DiMascio aus Rhode Island, der eine kriminelle Vergangenheit hat, taucht in einem "Litigation-Hold"-Schreiben unter dem Spitznamen "Tango" auf. Akten zufolge teilten sich der Talentagent Ari Emanuel und DiMascio Mitte der 1990er-Jahre zeitweise dieselbe Adresse.
Die Bedeutung hinter "Bad Doggy" bleibt unklar, und Ellison hat sich weder zu dessen Herkunft noch zur Verwendung geäußert.
Der Prozess entwickelt sich weiter, während Ciprianis Anwalts-team die Klage vorantreibt und Ellisons Seite zu den Spitznamen-Vorwürfen schweigt. Sollte die Klage erfolgreich sein, könnte eine Entschädigung Ciprianis wohltätige Ziele finanzieren – doch sowohl der Ausgang des Verfahrens als auch die Wahrheit hinter den Spitznamen bleiben vorerst ungeklärt.






